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Kindersoldat
Kindersoldaten

Kein Kind will töten

Weltweit werden Kinder immer noch verschleppt, missbraucht und für sinnlose Kriege zum Töten gezwungen. Das Trauma dieser Kindersoldaten ist grenzenlos. Internationale Organisationen wie World Vision kümmern sich um die Kinder, doch ihre Mittel dafür werden zunehmend begrenzt.

Wenn Kinder plötzlich von Milizen aus ihren Familien verschleppt werden und militärischer Drill, Misshandlungen, karge Mahlzeiten und letztlich der Zwang zum Töten Alltag wird, gibt es keine normale Kindheit mehr. 250.000 Jungen und Mädchen werden schätzungsweise weltweit als Kindersoldaten missbraucht. Die Dunkelziffer ist vermutlich viel größer.

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Dieses unmenschliche Kriegsverbrechen ist längst international geächtet. Ehemalige Kindersoldaten, die nach Jahren des Matyriums befreit wurden, benötigen dringend professionelle Betreuung. In der Obhut ausgebildeter Sozialarbeiter, Lehrer und Mediziner können sie ihr Trauma und die Ausgrenzung überwinden. Nur so schaffen sie den Weg zurück in ein normales Leben. Internationale Organisationen wie World Vision kümmern sich um diese Kinder. Doch trotz nachweislicher Erfolge wird es immer schwieriger, diese Projekte dauerhaft zu erhalten. Grund sind die stetig sinkenden Finanzmittel, die von den Regierungen bereitgestellt werden. Nach und nach werden Programme beendet, sodass Hilfe nicht mehr geleistet werden kann. Dafür benötigen die Hilfsorganisationen viele Stimmen aus der Zivilbevölkerung! World Vision hat dafür eine Petition gestartet und bittet um Mithilfe, den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller (CSU) aufzufordern, Hilfsprogramme für ehemalige Kindersoldaten stärker zu unterstützen.

Unterzeichnen können Sie jetzt hier – denn kein Kind will töten!

Quelle: World Vision Deutschland e.V., Bild: Depositphotos/urf, Text: Tine Esser