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NABU-Naturerlebniszentrum eröffnet Naturgarten
NABU Naturgarten

NABU-Naturerlebniszentrum eröffnet Naturgarten

Naturnahe Grünflächen fördern die Artenvielfalt. Am 29. April 2018 wurden im NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle in Angermünde bei Berlin die Tore für eine neue Attraktion geöffnet. Ein großer Naturgarten zeigt viele Ideen, wie man seinen Garten zugunsten heimischer Arterhaltung gestalten kann. 

Pestizide, künstliche Düngemittel und monotone Landwirtschaft führen seit Jahren zu einem bedrohlichen Verlust unserer heimischen Artenvielfalt. Um dem Artensterben  entgegenzuwirken, werden naturnahe Gärten, neben dem akuten Handlungsbedarf in der Agrarwirtschaft, immer wichtiger. Beispielgebend dafür, wurde auf dem Gelände des NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle ein großer Naturgarten auf rund 600qm Fläche angelegt.

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NABU-Naturerlebniszentrum eröffnet Naturgarten

Besucher können dort seit Ende April entdecken, mit welchen Gestaltungsideen sie heimische Tiere in den eigenen Garten locken. Dazu gehören Nisthilfen und Quartiere für Vögel, Insekten und Fledermäuse. Außerdem gibt es heimische Wildpflanzen, die Nahrung bieten, sowie offene Bodenstellen für Insekten und Vögel. Reisig- und Totholzhaufen dienen als Verstecke, Speisekammer und als Sonneninsel. Zudem ist eine kleine wilde Ecke vorhanden, in der sich die Natur frei entwickeln darf. Sechs Themenbeete erläutern nachtduftende Pflanzen, essbares Wildgemüse oder Teekräuter, die für Mensch und Tier gleichermaßen attraktiv sind. Der neue Garten an der Blumberger Mühle ist ein Gemeinschaftprojekt des Naturschutzbund Deutschland (NABU) und IKEA. Beide Partner haben sich zum Ziel gesetzt, naturnahes Gärtnern zu fördern und mit Themengärten zu zeigen, was jeder vor der eigenen Haustür zur Erhaltung der Artenvielfalt tun kann.

Der naturnahe Garten ist für Besucher im Sommer von 9 Uhr bis 16 Uhr und im Winter von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 4 Euro, Kinder 1 Euro. NABU-Mitglieder haben freien Eintritt.

Quelle: Naturschutzbund Deutschland, Bild: NABU Blumberger Mühle, Text: Tine Esser