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Junko Kimura/Getty Images News

©Junko Kimura/Getty Images News

Strafanzeige wegen Walfleisch bei IGW 2014

Auf der IGW 2014 wurde an die Besucher verbotenes und gesundheitsgefährdendes Minkwalfleisch verkauft. Das Fleisch ist mit Umweltgiften belastet und der Wal unter Tierschutz!

Die Berliner Zeitung veröffentlichte einen Artikel, in dem sie darüber berichtete, dass ein norwegischer Stand bei der Internationalen Grünen Woche Berlin Walfleisch für zwei Euro pro Portion verkaufte. Nach Aussagen der B.Z: kosteten viele Messebesucher das Walfleisch ohne zu wissen, dass es bei uns verboten ist. Die Tierschutzorganisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hat deshalb gegen den norwegischen Messestandbetreiber „Fjord Norwegen“ und deren Mitarbeiter Strafanzeige gestellt. Der Vorwurf:  illegale Einfuhr und Verkauf von Fleisch des geschützten Minkwals. WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Die Ausrottung der Wale durch eine Handvoll Staaten, zu denen auch Norwegen gehört, muss gestoppt werden. Weltweit ist der Fang von Walen und der Verkauf von Walprodukten verboten und über 170 Staaten halten sich daran. Die Aktion der norwegischen Firma und ihrer Mitarbeiter auf der Grünen Woche ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.“ Zusätzlich zur Tierschutzproblematik ist Minkwalfleisch auch noch stark mit Umweltgiften wie Quecksilber verseucht, das heißt die Messebesucher wurden auch noch einer Gesundheitsgefährdung ausgesetzt.

Quelle: Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Text: Kristina Reiß

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