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Kapuzinerkresse

©iStockphoto, Thinkstock

Natürliche Wunderwaffen: Arznei- und Heilpflanzen

Die in Deutschland häufig als Zierpflanze gehaltene Kapuzinerkresse wurde zur Arzneipflanze des Jahres gewählt, denn ihr Öl wirkt bei vielen Entzündungen genauso wirksam wie Antibiotika. Die neue Heilpflanze des Jahres 2013 ist die Damaszener-Rose, die seit Jahrtausenden in der Naturheilkunde eingesetzt wird.

Die rankende  Kapuzinerkresse sieht mit ihren gelb-orangen Blüten nicht nur schön aus, sondern ist auch schon seit vielen Jahrhunderten als Arzneipflanze bekannt. Die aus Südamerika stammende Pflanze wurde von den Inka als Schmerz- und Wundheilmittel genutzt und auch die Europäer, von denen die Kresse im 16. Jahrhundert mitgebracht wurde, erkannten schnell die heilende Wirkung der Pflanze.

Die Blüten und Blätter der Kapuzinerkresse enthalten Glucosinolate, die Benzylsenföl freisetzten. Das Benzylsenföl hemmt die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen und wirkt damit entzündungshemmend. Tatsächlich ist das Öl aus der Kapuzinerkresse gegen viele Entzündungen, wie etwa Blasenentzündungen oder Nasennebenhöhlenentzündungen, genauso wirksam wie eine Antibiotikakur, aber ist besser verträglich. Besonders zur Erkältungszeit bietet das Öl damit eine gute Alternative für den ohnehin gebeutelten Körper.

Auch das ätherische Öl der Damaszener-Rose, die jüngst zur Heilpflanze des Jahres 2013 gewählt wurde, wirkt sich positiv auf den menschlichen Körper aus und hat eine lindernde Wirkung. Das Öl wirkt effektiv gegen nervöse Herzbeschwerden und sogar gegen ein Stimmungstief.

Mehr über die Damaszener-Rose  und ihre heilende Wirkung finden Sie hier.

Quelle: Thinkstock / Text: Marie A. Wagner

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