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Kleiderkreisel

©iStockphoto/Thinkstock

Kleiderkreisel durchbricht Millionengrenze

Die Shareconomy boomt: Private Kleidungsstücke werden verschenkt, getauscht oder verkauft. Deutschlands größte Kleidertausch-Plattform „Kleiderkreisel“ verzeichnet schon eine Million Nutzer. Das Prinzip funktioniert.

Während der Luxusmodemarkt auch während der Finanz- und Wirtschaftskrise boomte und den Konzernen satte Gewinne einbrachte, kriselt es im mittelpreisigen Segment seit Jahren. Gefragt ist entweder sehr teure oder besonders günstige Mode. Abseits des klassischen Neumodegeschäfts hat sich jedoch eine weitere Geschäftsform durchgesetzt: Das Second-Hand- und Tausch-Prinzip. Dabei geht das Volumen längst über das des klassischen Second-Hand Ladens an der Straßenecke hinaus.

„Collaborative Consumption“ nennt sich das Prinzip, nach dem Kleiderkreisel und andere Anbieter  funktionieren. Das heißt, auf den Online-Plattformen können Kunden ihre privaten Kleidungsstücke verschenken, tauschen oder zum Verkauf anbieten. „Jeder von uns hat doch eigentlich einen übervollen Kleiderschrank und trotzdem kaufen und kaufen wir", so Sophie Utikal, Mitbegründerin des Portals. „Wenn wir die Kleider, die uns nicht mehr gefallen, weitergeben, können wir anderen Menschen eine Alternative zum herkömmlichen Konsum aufzeigen. Denn unser Ziel ist: Second-Hand für alle zur ersten Wahl zu machen."

Ein Konzept, das aufzugehen scheint. Seit dem Start der Plattform vor vier Jahren konnten bei Kleiderkreisel nämlich bereits 3,1 Millionen Artikel einen neuen Besitzer finden.

Quelle: Kleiderkreisel / Text: Christina Jung

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