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DBU/Friso Gentsch

© DBU/Friso Gentsch

Frackingpläne werden vorerst gestoppt

Fracking gilt schon lange als umstritten, die Arbeitsgruppe Umwelt hat sich im Koalitionsvertrag über dieses Thema geeinigt. 

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) freut sich über einen „Sieg der Vernunft“ beim Votum der Arbeitsgruppe Umwelt im Koalitionsvertrag. Das Ergebnis des Entschlusses: Fracking bleibt so lange verboten, bis alle Risiken für die Umwelt und die Gesundheit bewertet und ausgeschlossen werden können und bis ausreichende wissenschaftliche Erkenntnisse über das Verfahren vorliegen. Bereits in der Vergangenheit äußerte sich die DBU klar gegen Fracking, bei dem mit Chemikalien versetztes Wasser mit hohem Druck in erdgashaltige Gesteinsschichten gepresst wird. Dies erhöht die Durchlässigkeit des Gesteins und mehr Erdgas kann abströmen. DBU- Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann sagt zu dem neuen Votum „Sowohl unter dem wirtschaftlichen Aspekt, vor allem aber unter dem Aspekt des Natur- und Gesundheitsschutzes wäre alles andere unverantwortlich gewesen und ein Blankoscheck auf die Zukunft.“

Quelle: DBU
Text: Kristina Reiß

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