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Ladenhüter Elektroauto

Elektroautos scheinen unattraktiv zu sein und sind echte Ladenhüter. Nicht einmal eine Förderung von satten 7.000 Euro bringt die Franzosen zum Kauf eines E-Autos und auch die Bundesregierung muss ihre Ziele für den Elektroautobestand bis 2020 korrigieren.

Nach einem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Spitze der deutschen Automobilindustrie am vergangenen Montag ist klar, dass das ambitionierte Ziel von 2 Millionen E-Autos bis 2020 nicht zu schaffen sei. Es wird angenommen, dass die Bundesregierung das Ziel auf 600.000 Elektrofahrzeuge reduziert. Diese Reduktion nimmt der Autoindustrie gleichzeitig die Argumente, um vom Staat Unterstützung  zu fordern.

Kritiker sagen,  es sei die Aufgabe der Industrie die Forschung zu finanzieren und nicht die des Staates. Allerdings sagten Vertreter der Industrie, dass es nicht um Förderungen für die Forschung ginge, sondern um den Ausbau der Infrastruktur, so die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“.

In Frankreich haben aber der staatliche Ausbau der Infrastruktur und eine 7.000 Euro Förderung für den Kauf eines Elektroautos nicht den gewünschten Effekt gezeigt. Die E-Mobile bleiben weiterhin Ladenhüter und es ist eindeutig die Aufgabe der Industrie Fahrzeuge zu entwickeln, mit denen Menschen sich gerne fortbewegen.

Quelle: Auto-Medienportal.net / Text: Marie A. Wagner

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