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Ernährungskonzept für Kinder
Max Rubner Institut

Klöckner eröffnet Institut für Kinderernährung

Auf die Suche nach neuen Ernährungskonzepten für die Kleinsten gibt sich das, von Bundesministerin Julia Klöckner, neu eröffnete Max Rubner-Institut für Kinderernährung. Erstmalig in Deutschland wird erforscht, welche Ernährung Kinder wirklich brauchen und wie sich Übergewicht vermeiden lässt.

Als Eckpfeiler auf dem Weg zu einer nachhaltig, gesunden Ernährung für Kinder verspricht Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner im Rahmen ihrer vom Kabinett beschlossenen Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie bis 2025 Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten zu reduzieren. Vermieden werden soll damit die zunehmende Fehlernährung und Übergewicht im frühen Kindesalter.

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Um eine ausgewogenen Ernährung aus verschiedenen Blickrichtungen anzugehen, wurde im Februar 2019 zudem das Institut für Kinderernährung am Max-Rubner-Institut in Karlsruhe eröffnet. "Mündige Erwachsene entscheiden für sich selbst, was sie essen möchten. Kinder, besonders kleine Kinder, können noch nicht selbst einschätzen, was für sie gesund und ausgewogen ist. Das heißt für mich: Unsere Kleinsten sind besonders schutzbedürftig – dafür trägt auch der Staat Verantwortung.", erklärt  Julia Klöckner diesen Schritt. Geplant ist, dass das Institut für Kinderernährung ein präventives Ernährungskonzept für Kinder und Jugendliche erarbeitet, um eine gesundes Essverhalten von klein auf zu gewährleisten. Mit diesem Leuchtturm-Projekt wird europaweit erstmals wissenschaftlich erforscht, welche Ernährung Kinder wirklich brauchen. Die Entwicklung von altersabhängigen präventiven Konzepten zur Senkung von Übergewicht und Adipositas hat sich auch die neue Leiterin des Instituts, Prof. Dr. Regina Ensenauer, auf die Fahnen geschrieben. "Ab der Geburt spielt die frühkindliche Ernährung und die Eltern-Kind-Interaktion für die Entwicklung eines gesunden späteren Ernährungsverhaltens eine zentrale Rolle – vom Stillen über die Einführung der Beikost bis hin zur Familienernährung", führt Prof. Ensenauer aus.

Quelle: www.bmel.de, Bild: Depositphotos/oksun70, Text: Tine Esser