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Mit Clean Air ins Jahr der Luft

Die aktuellen Bilder aus der chinesischen Hauptstadt sind erschreckend. Extrem viele Feinstaubpartikel verschmutzen die Luft so stark, dass man kaum noch einen Meter weit blicken kann - ganz abgesehen von der hohen gesundheitlichen Belastung. Damit es nicht auch in Europa soweit kommt, startet im „Jahr der Luft“ ein neues Projekt.

Luftverschmutzung

Damit die Luft auch für die nachfolgenden Generationen sauber bleibt, muss bereits heute etwas dafür getan werden © Bild: Hemera/ Thinkstock

Die düsteren Bilder der letzten Januartage aus Peking machen deutlich, was geschieht, wenn nicht fortwährend auf die Einhaltung von Luftqualitätsstandards geachtet wird. Denn gute Luft bedeutet Lebensqualität. Immerhin atmen wir jeden Tag rund 15.000 Liter Luft ein. 

Obwohl die Luftqualität hierzulande wesentlich besser ist, bleibt viel zu tun, damit in Europa zu keinem Zeitpunkt passiert, was wir aktuell in China beobachten müssen. Unsere Luft enthält neben dem lebens­notwendigen Sauerstoff immer noch zu viel krankmachende Stickoxide und Feinstaub. Neun europäische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) ziehen deshalb jetzt im Projekt »Clean Air« an einem Strang. Der Schwerpunkt ihrer Zusammenarbeit liegt im Verkehrsbereich. Hier wollen sie aufzeigen, wie Luftqualität erfolgreich verbessert werden kann.

Die politische Lage für die Umsetzung der Projektziele ist günstig. Denn  »Clean Air« startet pünktlich zum »Jahr der Luft«. EU-Umwelt-Kommissar Janez Potoènik hat das Jahr 2013 zum »Jahr der Luft« erklärt. Nun muss er beweisen, dass er willens ist, die unzureichende Umsetzung vorhandener Gesetze – wie zum Beispiel die Einhaltung der Luftschadstoffgrenzwerte – voranzutreiben.

Denn Fakt ist: Die anhaltenden Verletzungen der Grenzwerte und die daraus resultierende Belastung mit Abgasen, Feinstaub und Ruß bedrohen das Klima und die Gesundheit der Menschen.

Quelle: VCD / Text: Christina Jung

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