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Menschenverachtendes Verhalten gegenüber Atomkritiker

Der Bundesverband der Christlichen Demokraten gegen Atomkraft (CDAK)  gratuliert Dr. Holger Strohm gestern  zu seinem 70. Geburtstag und zur Aushändigung seiner Promotionsurkunde zum Dr. phil. Der Schriftsteller, Bildungsarchitekt und Regierungsberater Strohm wird von den CDU/CSU- Mitgliedern als Universalgenie und wertvoller Ratgeber geschätzt.  

In zahlreichen Veröffentlichungen hat Strohm auf die miserablen Resultate der volkswirtschaftlichen Fragen und Risikobewertungen der Atomwirtschaft aufmerksam gemacht. In den 1970er Jahren leitet Strohm einen publizistischen Aufstand gegen die millionenschwere Atomindustrie ein und hinterfragte die Begeisterung für Atomenergie der SPD-Regierung. Dies sollte nicht folgenlos bleiben und als schließlich seine Familie bedroht wurde, suchte er Asyl in Portugal.

Jetzt bekommt Strohm endlich seine Promotionsurkunde, nachdem er bereits 2006 sein Promotionsverfahren erfolgreich abgeschlossen hat, von der Universität Bremen ausgehändigt.  Der mehrfach vor dem SPD Parteivorstand publizierende Dipl.- Psych. Prof. Dr. phil. Thomas Kieselbach konnte die Aushändigung der Promotionsurkunde an der Universität jahrelang durch den Promotionsausschuss verhindern. Der Ex-Verfassungsrichter Falckenberg bezeichnet  den Umgang der Bremer Uni-Verwaltung mit Strohm als menschenverachtend.

Text: Marie A. Wagner

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