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Preiserhöhung trotz weniger Inhalt
Online-Abstimmung

Mogelpackung des Jahres 2015 gesucht

Ärgern Sie sich auch über versteckte Preiserhöhungen, mit denen Lebensmittel und Kosmetikhersteller Sie hinters Licht führen? Noch bis zum 22. Januar können Sie abstimmen und die dreisteste Täuschung küren. Diese fünf Produkte sind als „Mogelpackung des Jahres“ nominiert.

Haben Sie auch oft das Gefühl, dass die Müsli-, Kaffee- und Kosmetik-Verpackungen im Supermarkt immer weniger Inhalt haben? Ihr Gefühl trügt Sie nicht: Hersteller nutzen es aus, dass Verbraucher zunächst auf den Preis und erst dann – wenn überhaupt – auf die tatsächlich enthaltene Menge achten. In den seltensten Fällen vergleicht der Kunde das Preis-Leistungs-Verhältnis und lässt sich von großen Verpackungen, die viel Luft enthalten, täuschen.

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Mitmachen und Abstimmen

Auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg können Sie noch bis zum 22. Januar 2016 abstimmen und die „Mogelpackung des Jahres 2015“ küren. Diese wenig schmeichelhafte Auszeichnung wird seit 2014 dem Produkt verliehen, das auf besonders dreiste oder sehr raffinierte Weise Preiserhöhungen verschleiert. Beschwerden von Verbrauchern werden von den Herstellern und Händlern ignoriert und Preiserhöhungen weiterhin durch kleinere oder gleichgroße Verpackungen mit größerem Luftanteil kaschiert.

Wenig schmeichelhafte Nominierungen

Nominiert sind in diesem Jahr die „Bebe Zartcreme“ von Johnson & Johnson, die Zahnpasta „Dentagard“ von Colgate-Palmolive, der „Finesse-Schinken“ von Herta, der „Heinz Ketchup“ in der vermeintlich praktischen Kopfsteherflasche sowie die Kaffeekapseln „Jacobs Latte macchiato classico“.

Jetzt sind Sie gefragt:

Über welches Produkt haben Sie sich im vergangenen Jahr besonders geärgert?

Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg; Bilder: depositphotos/gabriel11,Verbraucherzentrale Hamburg; Autor: kle