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Die Frankfurter Professorin Martina Klärle steht im Finale um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung
Forschungspreis

Frankfurter Forschungsprojekt im Finale

Im Zuge des Ausbaus der Erneuerbaren Energien ist die Windkraft ganz vorne mit dabei. Für die nachhaltige Stadtentwicklung eignen sich besonders Kleinwindkraftanlagen, die auch in dicht besiedelten Gebieten eingesetzt werden können. 

Um Gemeinden und Landkreisen, aber auch einzelnen Bürgern die Möglichkeiten zu zeigen, wie solche Kleinwindanlagen wirtschaftlich betrieben werden können, hat die Professorin Martina Klärle von der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) das Projekt WIND AREA entwickelt. Es soll dabei helfen, Standorte zu identifizieren, die für die Einrichtung von Kleinwindanlagen besonders geeignet sind, weil dadurch eine maximale wirtschaftliche und energetische Effizienz zu erwarten ist.

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Nachhaltigkeitspreis wird Ende November verliehen

Die Methode ist vollautomatisch, mithilfe von 3D-Geodaten können an jeder Stelle eines Gebäudes, Gartens oder Straßenzuges die Windgeschwindigkeiten über das ganze Jahr berechnet werden. Es handelt sich um bis zu 10 Meter hohe Kleinwindanlagen, die genehmigungsfrei und somit auch in Stadtgebieten einsetzbar sind. Die Simulationen, die inzwischen sowohl für städtische als auch ländliche Gebiete durchgeführt wurden, sind auf alle anderen Regionen in Deutschland übertragbar.

Jetzt sind Martina Klärle und WIND AREA für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung nominiert, mit dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) anlässlich des Wissenschaftsjahrs 2015 – Zukunftsstadt herausragende Ideen für die nachhaltige Stadtentwicklung prämiert. Die Frankfurter Professorin konnte sich dabei gegen mehr als achtzig Mitbewerber durchsetzen und ist unter den drei Finalisten für den renommierten Preis, der am 27. November in Düsseldorf verliehen wird.

Weitere Informationen zu WIND AREA finden Sie hier.

So wie diese über den Dächern von Frankfurt sind Kleinwindanlagen bis zu zehn Metern genehmigungsfrei einsetzbar

Quelle: Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS), Bild: Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS), Text:  Ronja Kieffer