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Oxfam kritisiert Klima- und Umweltfinanzierung

Oxfam bemängelt, dass die Große Koalition sich nicht genug um die Entwicklungs- und Klimafinanzierung kümmert.

Oxfam ist besorgt, dass die Entwicklungs- und Klimafinanzierung der zukünftigen Großen Koalition zu unverbindlich bleibt. Dem Ziel, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklung auszugeben, wird sich lediglich nur angenähert. Oxfam kritisiert dies: „Bei der Entwicklungs- und Klimafinanzierung müssen jetzt ambitioniert Pflöcke eingeschlagen werden. Wir brauchen einen konkreten Umsetzungsplan mit klaren Zeitzielen, Summen und Finanzierungsquellen, “ so Tobias Hauschild, Experte für Entwicklungsfinanzierung bei Oxfam. Hauschild fordert die Parteivorsitzenden auf zu handeln: „Ohne Unterstützung von höchster Stelle können weitere Mittelsteigerungen für Entwicklung, die aus den Einnahmen der Finanztransaktionssteuer problemlos finanziert werden könnten, nicht erreicht werden.“ Jan Kowalzig, Klimaexperte bei Oxfam, kritisiert zudem: „Es steht zu befürchten, dass die neue Bundesregierung sich bei den Hilfen für arme Länder im Kampf gegen den Klimawandel auf einen Wortbruch vorbereitet. Im bisherigen Entwurf für den Bundeshaushalt 2014 sind Kürzungen von über 400 Mio. Euro vorgesehen. Hier muss die neue Bundesregierung dringend eine Kehrtwende vollziehen, wenn sie einen neuen Haushaltsentwurf vorlegt. Alles andere würde die Glaubwürdigkeit Deutschlands bei den laufenden Verhandlungen um ein weltweites Klimaschutzabkommen schwer beschädigen.“

Quelle: Oxfam
Text: Kristina Reiß

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