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Plastiktueten

© maljalen/ iStock

Alle Plastiktüten sollen künftig 22 Cent kosten

Im Rahmen der europäischen Woche der Abfallvermeidung fordert die DUH den freiwilligen Einsatz von Mehrwegtaschen und die Abgabe auf Einweg-Kunststofftüten.

5,3 Milliarden Plastiktüten werden in Deutschland pro Jahr verbraucht. Im Rahmen der europäischen Woche der Abfallvermeidung fordert die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) ein Ende der Ressourcenverschwendung. Mit ihrer neuen Kampagne "Einwegplastik kommt nicht in die Tüte" macht sich die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation für den Einsatz umweltfreundlicher Mehrwegtragetaschen stark. Gleichzeitig möchte sie den Handel dazu bewegen, freiwillig auf Einweg-Plastiktüten zu verzichten. Von der neuen Bundesregierung fordert die DUH eine Abgabe in Höhe von 22 Cent auf jede Einwegtüte.

"Die Plastiktüte steht als Symbol für die Wegwerfgesellschaft. Doch während andere EU Staaten wie Dänemark und Irland beherzt den Einwegkunststofftüten an den Kragen gehen, verweigert die amtierende Bundesregierung Maßnahmen gegen diese beispiellose Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung durch jährlich Millionen weggeworfener Plastiktüten", erklärte der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

Wenn auch Sie gegen Plastiktüten sind, dann unterschreiben Sie hier die Petition.

Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) / Text: Christina Jung

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