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Loisach - Bayern Natur

Alpen müssen geschützt werden

Zwischen Ammersee und Zugspitze findet der Mensch eine einzigartige Vielfalt unterschiedlicher Ökosysteme. Ein neues Projekt soll diese biologische Vielfalt noch mehr schützen und fördern.

Der Tourist liebt Bayern über alle Maßen. Ein einzigartiges Paradies vom Ammersee bis zur Zugspitze. Landschaftsprägend sind die vier Alpenflüsse Isar, Loisach, Ammer und Leck. In dieser wilden Flusslandschaft sind vor allem seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten angesiedelt.
Mit einem breiten Bündel aus Maßnahmen des Naturmanagements, der Öffentlichkeitsarbeit und der Umweltbildung soll nun ein neues Projekt diese gigantische Alpenflusslandschaft stärken und zur Sicherung der voralpinen Landschaft beitragen.

Die Projektregion trägt den markanten Namen „Hotspots der biologischen Vielfalt“. Mit Hotspots sind Gebiete gemeint, in der sich eine Vielfalt an Arten, Populationen und Lebensräume tummeln.

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Alpenflüsse herausragende Kostbarkeiten

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Alpenflüsse gehören zu den herausragenden Kostbarkeiten der Natur in Deutschland. Mit dem Projekt wollen wir dabei helfen, dass stark gefährdete Arten wie die Ammerseeforelle oder die Fluss-Seeschwalbe hier dauerhaft eine Heimat finden. Das Projekt ergreift zugleich zahlreiche Initiativen, um Einheimische und Besucher für die biologische Vielfalt dieser Region zu begeistern.“ Und die BfN-Präsidentin Beate Jessel sagt dazu: „Trotz vieler Eingriffe und Veränderungen übernehmen die alpinen Flüsse mit ihren Auen eine extrem wichtige Funktion im Biotopverbund und beheimaten wertvolle Lebensraumtypen sowie Tier- und Pflanzenarten. Es freut uns, dass sich ein solch breit angelegter Verbund aus unterschiedlichsten Akteuren gefunden hat, um dieses Naturkapital für heutige und zukünftige Generationen zu erhalten und zu entwickeln.“

Textquelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,Bau und Reaktorsicherheit Bildquelle: Depositphotos/SusaZoom

Autor: red