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Demonstration lähmt Frankfurter Bankenviertel

Heute, einen Tag vor dem Welternährungstag, prangern Hilfsorganisationen wie Oxfam und misereor die Spekulation mit Nahrungsmitteln an. In der Frankfurter Innenstadt haben es die Demonstranten vor allem auf Deutsche Bank und Allianz abgesehen. Wichtigstes Element: ein rot-weißes Band.

Vor dem Gebäude der Deutschen Bank ragen im Abstand von zehn Metern zwei 4,5 Meter hohe und 2,5 Meter breite Türme in die Höhe: ein Allianz-Tower und ein Deutsche Bank-Turm. Zwischen den Türmen spannt sich ein zehn Meter langes und zwei Meter breites Banner mit der Aufschrift: „Welternährung sichern. Spekulanten in die Schranken“. Unterhalb der Türme spannt eine Menschenkette ein breites, rot-weiß-gestreiftes Absperrband und weist die Spekulanten in die Schranken.

Von der Deutschen Bank wollen die Demonstrant/innen weiter zur Frankfurter Börse gehen und ziehen dabei in mehreren Stücken ein insgesamt 4,3 Kilometer langes Absperrband durchs Bankenviertel. Insgesamt wurden 43.000 Unterschriften gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln gesammelt. Jede hat das Absperrband um zehn Zentimeter verlängert.

Von der Bundesregierung fordern die Demonstrant/innen, die exzessive Spekulation mit Nahrungsmitteln endlich zu stoppen. In Deutschland organisiert niemand so viele Wetten auf die Preise von Nahrungsmitteln wie Allianz (6,2 Mrd. Euro Anlagevolumen) und Deutsche Bank (4,5 Mrd.). Das Wetten auf die Preise von Mais, Soja oder Weizen verschärft das Hungerrisiko von Menschen in armen Ländern.

Quelle: Oxfam / Text: Christina Jung

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