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Pute mäßten große Qual

Pute mästen große Qual

Weil die Qual der Tiere bei der Putenmast so groß ist, möchte die NRW-Landesregierung eine gesetzliche Regelung zur tiergerechten Haltung erwirken.

Putenmast ist an der Tagesordnung und bedeutet für die Tiere ein sehr schmerzhafter Prozess. Die Folgen sind entzündete Fußballen, Blasenbildungen an der Brust und Beinschwäche auf Grund des hohen Gewichts in der Endphase der Mast. Eine qualvolle Kombination aus Überzüchtung und unzureichender Haltung. Viele Tiere können diese Qual nur durch Medikamente überstehen. Antibiotika wird dazu eingesetzt, um die Krankheitsursachen zu reduzieren.

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Pute endlich tiergerecht halten

"Ein ‚Weiter so‘ wird es mit uns nicht geben“, erklärte NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Johannes Remmel auf der Eröffnungs-Pressekonferenz zur Grünen Woche in Berlin. „Um den Medikamenteneinsatz zu reduzieren, müssen wir an der Ursache ansetzen und das heißt, wir müssen die Haltungsbedingungen verbessern.“ Er fordert verbindliche Mindeststandards für die Putenhaltung, die auch kontrolliert und eingefordert werden können. Die Regierung in NRW Nordrhein-Westfalen will so erreichen, dass die Puten endlich tiergerecht gehalten werden und der Einsatz von Antibiotika reduziert wird.

Textquelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Bildquelle: uschi dreiucker  / pixelio.de, Autor: red