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Naturschutz

Brutale Handlungen im Namen des WWF? Stimmt das?

Dem World Wide Fund for Foundation (WWF) wird vorgeworfen in verschiedenen Nationalparks mit Paramilitärs brutal gegen Zivilisten vorgegangen zu sein. Bis zur Klärung des Vorwurfs stoppt Deutschland jetzt die finanzielle Unterstützung der Projekte.

Berichten vom "SPIEGEL" und "Survival International" zufolge unterstützt der WWF bereits seit vielen Jahren paramilitärische Einheiten zum Schutz vor Wilderei in afrikanischen und asiatischen Nationalparks. Zum Schutz des Regenwaldes sollen kriminelle Anti-Wilderer-Einheiten friedlebende Zivilisten brutal misshandelt haben. Vorgeworfen wird dem WWF, indigene Völker mit Greueltaten wie Folter und Vergewaltigung aus ihrem ursprünglichen Lebensraum zu vertreiben, indem terrorbereite Wildhüter zugunsten des Naturschutzes finanziell unterstützt werden.

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Vom aktuellen Skandal betroffen ist der Salonga-Nationalpark in der demokratischen Republik Kongo. Nach Bekanntwerden der Menschenrechtsverletzungen vor Ort habe die Bundesregierung umgehend Teile ihrer Fördermittelzahlungen an den WWF eingestellt. Das Ministerium bestätigt laut SPIEGEL "die staatliche Förderbank KfW habe in Absprache mit dem Entwicklungshilfeministerium (BMZ) entschieden, die Zahlungen auszusetzen." Die Vorwürfe will der WWF jetzt umfassend prüfen. Erste Untersuchungen zu den Vorfällen seien bereits eingeleitet. Vor dem Hintergrund erst die zufriedenstellende Aufklärung der Vorwürfe sicherzustellen zu wollen, könne vom Bund derzeit keine Aussage darüber gemacht werden, ob und wann die Zahlungen an den WWF fortgesetzt werden.

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Quelle: www.spiegel.de, www.survivalinternational.de, Bild: Depositphotos/ Patryk_Kosmider, Text: Tine Esser