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Schwertwale auf Thunfischjagd in der Straße von Gibraltar

Eine Gruppe Orcas aus dem Atlantik kommt regelmäßig im Juli und August in die Straße von Gibraltar, um die Roten Thunfische zu jagen, die vom Ablaichen im Mittelmeer zurück in den Atlantik ziehen. Doch nicht nur die Schwertwale haben es auf die mannsgroßen Fische abgesehen. Sowohl spanische als auch marokkanische Fischer stechen mit meist kleinen Holzbooten in See, um die Thunfische einzeln mit speziellen Angeln aus dem Meer zu ziehen. 

Zwischen Tankern, von denen täglich bis zu 300 durch die Meeresstraße ziehen, kommt es so vor den Augen der Walbeobachter zu einem Showdown zwischen Wal und Mensch. Oft zieht dabei der Mensch im wahrsten Sinne des Wortes den Kürzeren, denn die Orcas warten in der Nähe der Boote bis ein Thunfisch an die Wasseroberfläche gezogen wird und schnappen im letzten Moment zu. Den Fischern bleibt oft nur der Kopf des mächtigen Fisches an der Angel hängen. 

Bei einem Marktwert von über 1.000.- Euro pro Thunfisch kommt es vor, dass die um ihren Verdienst gebrachten Fischer aggressiv auf die Schwerwale reagieren.

Steinwürfe und sogar Schüsse wurden schon beobachtet und so sind die Delfin- und Walbeobachter auch eine Kontrollinstanz, da diese Übergriffe illegal sind und der Hafenbehörde gemeldet werden. 

Eine Schweizer Stiftung setzt sich seit 1998 im andalusischen Tarifa für den Schutz der Delfine und Wale in der Meerenge ein.Gemeinsam mit LaMar-Reisen bieten die Schweizer von April bis Oktober Delfin- und Walreisen an, im Naturpark Straße von Gibraltar, der zum UNESCO-Biosphärenreservat nominiert ist. 

http://www.lamar-reisen.de/wale-und-delfine/andalusien/

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