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Schiffstaufe Müllsammelschiff Seekuh
Müllproblem

Müllsammelschiff wurde feierlich getauft

Plastikmüll ist ohne Frage eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit. Ein Schiff will es mit dem Müll auf den Weltmeeren aufnehmen. Ende September wurde es offiziell getauft und wird 2017 erstmals zum Einsatz kommen.

Ein Schiff, eine Mission: Die Ozeane vom Plastikmüll befreien. Dass es für dieses hehre Ziel natürlich eigentlich einer ganzen Flotte bedarf, ist den Umweltschützern vom Verein One Earth – One Ocean natürlich klar. Und genau das ist langfristig auch das Ziel ihrer Bemühungen.

Schiffstaufe Müllsammelschiff Seekuh

Die feierliche Taufe hat das Spezialschiff überstanden.

Erste Einsätze für die Seekuh ab 2017

Bisher muss es die Seekuh aber allein mit dem Müll in den Weltmeeren aufnehmen. Im Rahmen des 35. Deutschen Schifffahrtstages ist der für das Sammeln von Plastikmüll ausgerüstete Spezialkatamaran Ende September feierlich getauft worden – Champagner inklusive. Der geistige Vater der Seekuh Günther Bonin und sein Team freuten sich über die Schiffstaufe, die nach drei Jahren den vorläufigen Endpunkt des Projekts „Maritime Müllabfuhr“ darstellt.

Wie es mit der Seekuh weiter geht, ist klar: Anfang 2017 kommt sie für einige Monate in Hong Kong  zum Einsatz, bevor sie ab Sommer 2017 in heimische Gefilde zurückkehrt und an der deutschen Ostseeküste Wasserproben analysiert und Müll einsammelt. Weil das Spezialschiff zerlegbar ist und per Frachtcontainer transportiert werden kann, sind weitere Einsätze in Gewässern überall auf der Welt nicht nur denkbar, sondern auch wahrscheinlich. Und wichtig, denn die Seekuh soll auf das dringende Problem des Plastikmülls in den Weltmeeren aufmerksam machen. Weitere Informationen unter www.oneearth-oneocean.com.

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Schiffstaufe Müllsammelschiff Seekuh

Die Seekuh ist bereit für ihren Einsatz auf den Weltmeeren.

Quellen: One Earth - One Ocean e.V., Bilder: One Earth - One Ocean e.V., Text: Ronja Kieffer