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Shell gefährdet Meeressäuger durch Sprengung

Der Sprengkörper, der direkt unter einer Gas-Pipeline von Shell liegt, wurde bereits 1993 entdeckt. Das bestehende Umwelt- und Sicherheitsrisiko wurde von Shell bewusst ignoriert aus Angst vor finanziellen Einbußen.  Im Juni 2012 kündigte Shell an den Sprengkörper nun doch durch neue technische Entwicklungen heben und sprengen zu können.  Meeresexperten sind alarmiert, da Shell eine Methode benutzen will durch die Giftstoffe in die Meeresumwelt austreten und starke Schockwellen entstehen.

Die Sprengung der Fliegerbombe löst Schockwellen aus, die bei  Meeressäugern wie Walen und Delphinen in bis zu zwölf Kilometer Entfernung Hörschäden auslöst.  Befinden sich die Wale und Delphine in einem Radius von vier Kilometern zu Sprengung können Risse in Lunge und Trommelfell entstehen!

Umweltverbände wie der NABU fordern daher, dass Shell einen Nachweis erbringt, dass durch die geplante Sprengung keine Meeressäuger verletzte werden. Der Shell-Konzern verfügt über das nötige Wissen und Geld, um den Sprengkörper umweltfreundlich zu entfernen und die neuen Techniken zum Standard der Munitionsbergung  zu machen. Auf diese Weise könnte Shell dazu beitragen die Meeresumwelt zu schützen.

Text: Marie Wagner

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