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Grund zur Freude bei dieser banglesischen Näherin? ©iStockphoto

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Bangladesch: Sicherheitsabkommen Einsatzbereit

Nach der  45-tägigen Frist gab das Steuerungskomitee nun bekannt, dass das Fünfjahresabkommen zur Brand- und Gebäudesicherheit in Bangladesch nun fertig sei. Internationale Arbeitsorganisationen, NROs und fast 70 internationale Marken und Einzelhändlern wollen damit ein Mindestmaß an Sicherheitsmaßnahmen für die Textil- und Bekleidungsindustrie in Bangladesch gewährleisten.

Höhepunkte des Plans sind erste Inspektionen in allen Fabriken Bangladeschs, die innerhalb der nächsten neun Monate abgeschlossen sein sollen. Ziel ist es, schwerwiegende Gefahren und die Notwendigkeit für schnelle Reparaturarbeiten zu identifizieren und konkrete Umbau- und Reparaturpläne vorzulegen, wo es nötig ist.

Für solche Fabriken, die bereits jetzt ein “unmittelbares Risiko für Leib und Leben” darstellen, wird eine Notfallverordnung greifen, damit Arbeiter nicht neun Monaten warten müssen, bis sich etwas tut. Zum ersten Mal werden auch die Arbeiter nicht nur über das Risiko informiert, sondern auch über ihr Recht, sich zu weigern, ein unsicheres Gebäude zu betreten, geschweige denn, darin zu arbeiten. Außerdem werden alle Arbeiter für die Ausfallzeit bezahlt, in der die Fabrik wegen Reparaturarbeiten geschlossen bleiben muss.

Quelle: Fashion United / Text: Christina Jung

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