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Rückläufige Entwicklung von Solarthermie

Das Sonnenhaus-Institut fordert, dass auch Wärmekonzepte in die Energiewende aufgenommen werden, denn der Markt entwickelt sich rückläufig.

Das Sonnenhaus-Institut e.V. verzeichnet in diesem Jahr einen Zuwachs von 13,5 Prozent – Im Vergleich zu den Vorjahren ist dies ein gebremstes Wachstum. Das Kompetenznetzwerk bemerkt nun spürbar die rückläufige Entwicklung des Solarthermie-Marktes. Trotzdem blick das Sonnenhaus-Institut positiv ins Jahr 2014, denn für das kommende Jahr sind bereits 300 Sonnenhäuser in Planung. Peter Rubeck, der Geschäftsführer des Sonnenhaus-Instituts erklärt: „Das zurückliegende Jahr verunsicherte die Solarthermie-Branche gleich an mehreren Stellen. In der gesamten Diskussion um die Energiewende, insbesondere die EEG-Umlage gab es keine deutliche Differenzierung zwischen Solarstrom einerseits und der solaren Wärme andererseits. Solarenergie ist pauschal in der Diskussion negativ besetzt.“ Das Institut fordert die Einbeziehung von Wärmekonzepten in die Energiewende, da 87 Prozent des Energieverbrauchs in privaten Haushalten auf Warmwasser und Heizung entfällt.

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Quelle: Sonnenhaus-Institut e.V.
Text: Kristina Reiß