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Vorsorge statt Sorgen danach - Es gibt wenig unangenehmeres als sexuell übertragbare Infektionen - ©Keith Brofsky (Digital Vision)

©Keith Brofsky (Digital Vision)

Nicht nur Aids ein großes Thema

Vom 14. bis 17. Juli 2013 fand in Wien der Weltkongress zu sexuell übertragbaren Infektionen (STI = sexually transmitted infections) statt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weist bereits im Vorfeld darauf hin, dass die Zahl der STI auch in Deutschland seit einiger Zeit deutlich zunimmt.

Früher wurden STI oft etwas ungenauer als „Geschlechtskrankheiten“ bezeichnet. Durch eine medikamentöse Therapie sind die meisten jedoch heilbar - im Gegensatz zu HIV. Zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen in Deutschland gehören Chlamydien, HPV, Gonorrhö und Trichomonaden. Betroffen sind vor allem Frauen und Männer unter 25 Jahren.

Auf die Frage nach sexuell übertragbaren Infektionen geben jedoch weniger als die Hälfte der über 16-jährigen Allgemeinbevölkerung Syphilis (45 Prozent) und Gonorrhö/Tripper (48 Prozent) an. Obwohl die Infektionen mit Syphilis in den letzten Jahren angestiegen sind, hat die Bekanntheit dieser STI in der Allgemeinbevölkerung abgenommen. Deutlich seltener werden Hepatitis (13 Prozent) oder Herpes (8 Prozent) genannt. Chlamydien, Kondylome und Trichomoniasis werden noch seltener angegeben (7/3/1 Prozent).

Quelle: medicalpress / Text: Christina Jung / Bild: ©Keith Brofsky (Digital Vision)

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