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Streuobst Kinder

©S-Japan/iStock/Thinkstock

Gesundes Streuobst fürs Schulobstprogramm

Beim vierten bundesweiten Treffen der Streuobstvermarkter wurde Streuobst für das Schulobstprogramm in den Fokus gerückt.

Beim vierten bundesweiten Treffen der Streuobstvermarkter vom 28. bis zum 30. März 2014 in Kassel wurde unter dem Motto „Neue Wege – Neue Chancen – Streuobst im Trend der Zeit“ reichlich diskutiert. Ein besonders wichtiges Thema: Die Bewerbung und Verwendung von Streuobst als Tafelobst in Kindergärten und Schulen. Dr. Markus Rösler, der Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst, erklärt: „Als neues Thema haben wir die gesunde Ernährung mit Streuobst an Kindergärten und Schulen ins Visier genommen. Obst ist ein wichtiger Beitrag zur gesunden Ernährung. Aber viel zu oft erhalten Kinder und Jugendliche Äpfel aus den niederstämmigen Plantagen, obwohl es doch leckere, vielfältige und gesunde Äpfel und Birnen aus den Streuobstwiesen gibt.“ Gerade bei der Umsetzung des Schulobstprogrammes der EU sollten die Länder für die Verteilung von Streuobst werben. Streuobst enthält viele gesunde Inhaltsstoffe und bietet vielfältigere Geschmacksvariationen als Einheitsware aus dem Supermarkt. Nicht nur als pures Obst kommt Streuobst gut an, denn Dierk Schwedes von der SILKA, der Streuobst-Initiative Kassel Land, ist sich sicher: „Naturtrüber Apfelsaft aus Direktsaft enthält viel mehr Polyphenole als klarer Saft. Damit tragen die von den Streuobst-Vermarktern verwendeten naturtrüben Säfte und Apfelschorlen zum Schutz vor Darmkrebs und anderen Krankheiten bei.“

Quelle: NABU
Text: Kristina Reiß

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