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Tierquälerei Hunde prwstd

©prwstd/iStock

Tierquälerei: 22 Hunde nahe Bad Kreuznach beschlagnahmt

Aus reiner Habgier Tierliebe ließ eine Züchterin aus der Nähe von Bad Kreuznach über zwanzig Australian Shepherds verwahrlosen. Trotz der Tierquälerei verkaufte sie die Hunde im Internet. Das Verfahren gegen die Frau läuft.

Einen grausigen Fund machten Mitarbeiter des Veterinäramts der Kreisverwaltung Bad Kreuznach vergangene Woche. Die Mitarbeiter der Behörde waren Informationen nachgegangen und hatten dabei in einer Scheune 22 Australian Shepherds – darunter eine trächtige Hündin – in erbärmlichen Zustand aufgefunden. Aber die Tiere waren nicht bloß verdreckt, verfilzt und verwurmt, sondern auch extrem unterernährt, mit grade mal 14 Kilogramm lässt sich bei dieser Rasse jede einzelne Rippe zählen. Mittlerweile wurden die Hunde auf Tierheime in der Region aufgeteilt. Dort wurde festgestellt, dass die zur Zucht verwendeten Tiere, noch nie ärztliche versorgt, geschweige denn geimpft worden sind. „Aus reiner Profitgier der Züchterin, mussten diese Tiere elendig leiden“, erklärte der Ingelheimer Tierheimleiter Dieter Hieronymus wütend. „Zwei Rüden, die mittlerweile auf die Namen Lucky und Charly getauft wurden, sind von Geburt an blind wegen Inzucht.“  Die Hunde wurden willkürlich miteinander gepaart, um sie dann teuer übers Internet zu verkaufen, dies ergaben Netzrecherchen Ingelheimer Tierhelfer. Die sonst so agilen und gelehrigen Australian Shepherds sind wahrlich verkommen gelassen worden. Sie sind weder stubenrein, noch kennen sie den Kontakt zum Menschen.Wer die kleinen und großen Findlinge kennen lernen möchte, kann sich gern an das Tierheim Ingelheim Aussenliegend 145, Telefon 06132-76205, wenden.

Text: Vera Konersmann
Quelle: Tierheim Ingelheim

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