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Die Störchin passt auf ihr Jungen auf © Wilhelma

Tierischer Feuerwehreinsatz in der Wilhelma

Ein Feuerwehreinsatz bei den Jungtieren der Weißstörche sorgte in der Wilhelma für Aufregung. Wieder einmal stand die Beringung der Vögel an.

Mit einem sogenannten Hubrettungsfahrzeug rückte die Feuerwehr in der Wilhelma an. Dies sorgte für große Aufregung im Zoo, doch ein Feuer war weit und breit keines zu sehen. Vielmehr stand wieder einmal die Beringung junger Vögel an – genauer gesagt, zweier Weißstörche. Die Storchenbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, Ute Reinhard, sowie ein Wilhelma-Mitarbeiter hatten den Auftrag, den Jungvögeln schwarze Kunststoffringe anzulegen, die eine individuelle Nummer tragen. So können sich die Störche weltweit „ausweisen“, denn der Ring ist vergleichbar mit einem Personalausweis, der Geburtsort und Geburtstag für jeden Storch enthält. Neben dem Anlegen der Ringe standen Wiegen und Schnabelsäubern auf dem Programm. Die zwei Jungvögel aus der diesjährigen Storchenbrut sind das Ergebnis einer Liaison zwischen der langjährigen Wilhelma-Störchin und einem neuen Partner, der aus der Schweiz stammt. Mit ungefähr drei Kilogramm sind die Jungstörche schon recht groß und werden auf ungefähr sechs Wochen geschätzt. Im vergangenen Jahr machte der kalte Frühling noch den Wilhelma-Störchen zu schaffen. Die Brut erfror im Nest. Somit stellt der diesjährige Nachwuchs bei den Weißstörchen in gewisser Weise das Happy End einer nicht so schönen Geschichte dar.

Quelle: Wilhelma / Introbild: Wilhelma
Text: Christina Jung

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