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Doku zur Wohnungsnot in Städten

PUSH - Doku für das Grundrecht auf Wohnen

In Städten sind bezahlbare Wohnungen weltweit bereits Mangelware. Die Folgen explodierender Mietpreise und Entmietungen sind fatal und verletzen fundamentale Grundrechte. Der Dokumentarfilm "PUSH - Für das Grundrecht auf Wohnen" zeigt, warum Wohnen für Normalverdiener zunehmend unerschwinglich wird.

Der Dokumentarfilm "PUSH - Für das Grundrecht auf Wohnen" gibt einem folgenschweren Geschehen einen Namen. Am 06. Juni 2019 in den Kinos gestartet, thematisiert der vielfach ausgezeichnete Regisseur Fredrik Gertten die weltweite Immobilienkrise. Die Erschwinglichkeit von Wohnraum sinkt im Rekordtempo.

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In Städten auf der ganzen Welt können sich Normalverdiener die Mieten nicht mehr leisten. Die Menschen werden aus ihrem Zuhause gedrängt, weil es für sie unbezahlbar geworden ist. Nicht einmal Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich leisten, in den Städten zu leben, in denen sie helfen sollen. 

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Bezahlbare Wohnungen zu finden sind weltweit zum Problem geworden. Die Hintergründe dafür zeigt der Dokumentarfilm "PUSH".

Der Film folgt Leilani Farha, der UN Sonderberichterstatterin für Angemessenes Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. „Ich glaube es gibt einen riesen Unterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon“, sagt Leilani. Eine Unterkunft ist ein fundamentales Menschenrecht, eine Voraussetzung für ein sicheres und gutes Leben. Die Chancen auf bezahlbare Wohnungen werden jedoch immer schwieriger. Wer sind die Akteure und was sind die Faktoren, die Wohnraum zu einem der größten Probleme der heutigen Zeit machen? PUSH zeigt eindrücklich eine eskalierende Krise, die alle betrifft.

Quelle: Kölner Filmpresse & Service GmbH, Bild:, Text: Tine Esser