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Werkhaus
Nachhaltige Innovationen Das Familienunternehmen Werkhaus

Bei Werkhaus wird nicht geklebt, sondern gesteckt! Werkhaus steht für ein innovatives Stecksystem, bei dem maßgefertigte Einzelteile zu funktionalen und pfiffigen Alltagsprodukten zusammengesteckt werden. Besonders praktisch: Die Produkte lassen sich nicht nur leicht aufbauen, sondern problemlos wieder zerlegen und gut verstauen. Das Werkhaus-Stecksystem hat nicht nur zahlreiche Preise gewonnen, einige Produkte sind sogar in Museen ausgestellt.

 

Grünes Unternehmen mit kreativen Produkten

destinature Dorf

destinature Dorf - das nachhaltige Urlaubscamp von Werkhaus

Seit 28 Jahren wird bei Werkhaus in der Lüneburger Heide zusammengesteckt. Das Unternehmen entwickelt und produziert seit 1992 nachhaltige Innovationen für den Büroalltag, aber auch für Zuhause. Die Werkhaus GmbH ist vor allem für ihre innovativen Stecksysteme bekannt und lässt sich immer wieder neue praktische Produkte einfallen – darunter Verkaufsdisplays, optische Spielzeuge, DIN-A4-Ablagen, Photohocker oder Gartenmöbel. Ein besonderes Highlight: Werkhaus betreibt ein nachhaltiges Urlaubscamp, das sogenannte destinature Dorf. Dort können die Besucher umweltbewusst Urlaub machen. Das Camp ist mit Hütten ausgestattet, die ebenfalls im Stecksystem montiert sind. Neben der praktischen Stecksystem-Technik ist auch das kreative Design eine Besonderheit bei Werkhaus. Mit moderner Technologie und Digitaldruck werden aus schlichten Holzfaserplatten bunte und trendige Produkte für den Alltag.

 

Werkhaus Produktion

 

Nachhaltige Unternehmensphilosophie von Anfang an

Bereits seit seiner Gründung kombiniert Werkhaus ansprechendes Design mit grünem Bewusstsein. Die Produktion sowie der Transport von Werkhaus-Produkten erfolgen so CO2-sparend wie nur möglich. Die dennoch benötigte Energie stammt zu etwa 20 % aus einer eigenen Photovoltaikanlage, die restliche Menge wird aus Ökostrom bezogen.

Auch die Auswahl der Materialien spiegelt das ökologische Bewusstsein von Werkhaus wider. Als Basis dienen Holz- und Holzfaserplatten vorwiegend aus Deutschland und Recycling-Papier. Die verwendeten Wachse und Farben sind frei von Lösungsmitteln und Schadstoffen.

Abfälle möchte man bei Werkhaus generell gering halten und vor allem unnötige Abfälle vermeiden. Aus diesem Grund landen Verschnittreste aus der Produktion auch nicht im Abfall, sondern im eigenen Holzheizwerk. Bei Reparaturbedarf muss das Werkhaus-Produkt nicht weggeworfen werden, Einzelteile können jederzeit nachgekauft werden. Das macht die Objekte insgesamt langlebig und entsprechend nachhaltig. Falls doch mal ein Werkhaus-Produkt entsorgt werden muss, lässt es sich leicht auseinandernehmen und in seinen Einzelteilen recyceln. Für die erfolgreiche Umsetzung seines ökologischen Anspruchs hat Werkhaus 2019 bereits zum dritten Mal die Auszeichnung „Green Brand“ erhalten.

 

Werkhaus Werkstatt

 

Bewusste Produktion in Deutschland

Alle Werkhaus-Produkte werden zu 100 % in Deutschland hergestellt – von der ersten Idee bis zur fertigen Ware. Damit werden nicht nur regionale Arbeitsplätze geschaffen. Zum einen wird die heimische Wirtschaft unterstützt, zum anderen im ländlichen Raum ein Beitrag zum Schutz der Infrastrukturversorgung geleistet. Outsourcing ist für das gründenkende Unternehmen keine Option. So entstehen die Produkte aus Überzeugung ausschließlich in der Lüneburger Heide, im firmeneigenen Werk. Erhältlich sind sie online oder in den Werkhaus-Läden. Eigene Läden befinden sich in Berlin, München, Hamburg, Braunschweig, Hannover, Uelzen und Lüneburg.

Soziales Bewusstsein als Selbstverständlichkeit

Familienfreundlichkeit spielt bei Werkhaus eine sehr wichtige Rolle. Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern vielfältige Arbeitszeitmodelle, sodass Beruf und Familie gut vereinbar sind. Beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit werden die Mitarbeiter ebenso von Werkhaus unterstützt. Im Jahr 2019 erhielt das Unternehmen bereits zum vierten Mal das „FaMi-Siegel“ für Familienfreundlichkeit.

Auch durch Inklusion und kulturelle Vielfalt übernimmt Werkhaus soziale Verantwortung. 12 Prozent der aktuell 160 Mitarbeiter sind körperlich oder seelisch eingeschränkt. Die Arbeitsaufgaben sind auf das individuelle Leistungsvermögen der einzelnen Mitarbeiter abgestimmt und die Arbeitsplätze behindertengerecht eingerichtet.

 

Werkhaus Stifteboxen Traktoren

 

Eine kreative Entstehungsgeschichte

Bio-Bauer! Das war der eigentliche Berufswunsch von Holger Danneberg. Doch da ihm die entsprechende Landfläche dazu fehlte, verdiente er sich auf dem Flohmarkt etwas Geld. Dort verkaufte er Tonbroschen mit dem Slogan „Atomkraft? Nein danke“. Einige Zeit später baute er dann Kaleidoskope, die er auf Weihnachstmärkten anbot. Im Jahr 1984 baute er sogar das größte Kaleidoskop der Welt. 1985 gründete er die „Kaleidoskop Company“ in Groß Thondorf, vier Jahre später zog es ihn und sein Unternehmen dann nach Molbath. Nach weiteren drei Jahren, im Jahr 1992, gründete Eva Danneberg schließlich das Unternehmen „Werkhaus“. Und das Werkhaus-Stecksystem erwachte zum Leben. Das Sortiment optischer Spielzeuge wurde von da an durch weitere Geschenkartikel sowie Wohnaccessoires und funktionale Büroartikel erweitert. Seit 2000 sitzt das Unternehmen in Bad Bodenteich – auf einem Gelände, das von viel Grün umgeben ist. Passend zur grünen Unternehmensphilosophie.

 

Weitere Infos gibt’s auf www.werkhaus.de.

Quelle: Werkhaus, Bilder: Dan Hannen, Text: red