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LANIUS – Faire und klimaneutrale Mode
LANIUS Mode: Fair und klimaneutral

 

Claudia Lanius

Gründerin Claudia Lanius

LANIUS

Alles begann 1999 mit einer Idee: Modemachen unter fairen Bedingungen, Schönes erschaffen mit einem guten Gefühl. Dieser Vision folgt das faire und nachhaltige Modelabel LANIUS bis heute und verbindet nachhaltige Materialien mit anspruchsvollem Design. Zusammen mit ihrem Team entwickelt die Gründerin und Sustainable-Fashion-Pionierin Claudia Lanius nun schon seit 20 Jahren in ihrem Kölner Atelier die Ideen, die die nachhaltigen LANIUS Kollektionen ausmachen. Vor allem natürliche Rohstoffe sind der Schlüssel zu den hochwertigen und umweltverträglichen Materialien, aus denen die Kollektion entsteht. Saison für Saison investiert das Unternehmen deshalb intensive Recherche und Entwicklungsarbeit in seine Materialien, um noch nachhaltiger zu werden und Kundinnen noch schönere Qualitäten anbieten zu können.

 


 

No Time To Waste

NO TIME TO WASTE

Mit der Herbstkollektion 2020 setzt das Unternehmen nun erstmals ein eindeutiges Zeichen für den Klimaschutz ­– immerhin können insgesamt 8 % der weltweiten CO2-Emmissionen der Bekleidungs- und Schuhindustrie zugerechnet werden, so besagt es eine Studie von Quantis aus dem Jahr 2018.

Als Modelabel sieht sich das Unternehmen deshalb in der unbedingten Verantwortung zu handeln: Das bedeutet neben der stetigen Weiterentwicklung nachhaltiger Materialen auch, CO2-neutral zu werden. In Zusammenarbeit mit den Experten von ClimatePartner wurde 2020 eine Klimaschutzstrategie entwickelt, die darauf beruht, die CO2- Emissionen der Geschäftsaktivitäten des Unternehmens am Standort Köln zu ermitteln und über ein Klimaschutzprojekt auszugleichen.

Mit der Entwicklung des klimaneutralen Statement-Shirts „No Time To Waste“ hat LANIUS zur Autumn/Winter Season 2021/21 außerdem ein Pilotprojekt gestartet. Denn nicht nur am Unternehmens-Standort in Köln fallen CO2-Emissionen an, die ausgeglichen werden müssen, sondern auch bei der Produktion und Logistik der Textilien. Anhand des Statement-Shirts hat das Kölner Unternehmen die Ausweitung auf weitere Produktgruppen geprüft und wird ab der Spring/Summer Season 2021 die gesamte Kollektion vollständig CO2-neutral anbieten.

 

 

Baumwolle

NACHHALTIGE MATERIALIEN

Das Kölner Label ist GOTS-zertifiziert und verwendet hauptsächlich biologische Materialien, die von unabhängigen Instituten kontrolliert werden. Der größte Teil der Kollektion besteht aus Bio-Baumwolle, Wolle und TENCEL™. Hinzu kommen Hanf, Seide und Leinen.

Aus Liebe und Respekt zum Tier wird ausschließlich Mulesing-freie Wolle verwendet. Hinter Mulesing verbirgt sich eine weit verbreitete Praxis in Australien, bei der den Lämmern die Haut rund um den Schwanz entfernt wird. Diese schmerzhafte Prozedur, die meist ohne die Verabreichung von Schmerzmitteln durchgeführt wird, soll den Befall mit Fliegenmaden verhindern. Darüber hinaus bietet das Label inzwischen außerdem eine Auswahl an veganer Mode an, die mit dem entsprechenden PETA-Siegel gekennzeichnet ist.

 

Lanius Identity


SLOW FASHION

Die Slow Fashion Bewegung setzt auf Qualität und nicht Quantität. Unter dieser Prämisse produziert LANIUS zwei Kollektionen im Jahr. Bereits die Produktion mit Rohstoffen aus Bio-Anbau stellt eine starke Entlastung der Umwelt dar, indem auf schädliche Pestizide verzichtet wird. Niedrigere Produktionsmengen gehen außerdem mit einem geringeren CO2 Ausstoß einher, eine bessere Qualität mit längerer Tragbarkeit sowie weniger textilem Abfall. Damit setzt sich das Unternehmen für eine stärkere Wertschätzung von Mode und für einen gemäßigten Konsum ein. Kleidung, so die Prämisse der Gründerin, soll gepflegt und länger getragen werden. Deshalb bietet das Label inzwischen auch eigene Pflegeprodukte und einen How to Care Guide an.

 

 


 

Soziales, faires Handeln

LANIUS liegt Wert auf faire Arbeitsbedingungen

FAIRE PRODUKTION

Es ist ein langer Weg von der ersten Idee bis hin zum endgültigen Produkt. Viele Menschen sind an diesem Schaffensprozess beteiligt. Das Kölner Label hat sich deshalb Transparenz und Verantwortung auch entlang der eigenen Lieferketten als oberste Prämisse gesetzt. Alle Partner und Produzenten verfügen über verschiedene Zertifikate, welche die Sozialstandards im Betrieb sicherstellen. Dazu zählen das GOTS-Zertifikat, der Standard SA8000, der BSCI Code of Conduct sowie die Auditierung durch die Fair Wear Foundation. Zertifikate reichen Claudia Lanius allerdings nicht, weswegen die Gründerin und Designerin jede Produktionsstätte persönlich aussucht, um sich von den Gegebenheiten vor Ort zu überzeugen und die Menschen die ihre Kollektionen produzieren persönlich kennen zu lernen. Der persönliche Kontakt und die gute Zusammenarbeit sind die mit Abstand wichtigsten Erfolgsfaktoren für das Gelingen einzigartiger und hochwertiger Textilien.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.lanius.com

 

Quellen: Bilder: LANIUS GmbH, Text: red