1. Home
  2.  › Unternehmensprofile
  3.  › Naturland ist Öko, Naturland ist Zukunft!
Naturland ist Öko, Naturland ist Zukunft!
Öko-Siegel Naturland ist Öko, Naturland ist Zukunft!

 

Beratung ©Naturland

©Naturland

Das Naturland Siegel für ökologische Transparenz

Naturland steht für ein ökologisches, soziales und faires Wirtschaften. Regionalität und Internationalität bilden bei Naturland ein harmonisches Gleichgewicht in der heutigen globalisierten Welt. Der internationale Verband für ökologischen Landbau umfasst 70.000 Bauern, Imker und Fischwirte in 60 Ländern weltweit. Allein in Deutschland gehören rund 4.000 bäuerliche Öko-Betriebe zu Naturland. Mit seiner Zertifizierung drückt der Öko-Verband seine Werte und Richtlinien klar aus: Die Erzeugung ökologischer Nahrungsmittel muss auf Nachhaltigkeit, sozialer Verantwortung, Solidarität und fairem Handel basieren. 

 

Tierwohl ©Hubert Heigl

©Hubert Heigl

Ökologische Wurzeln in den 1980er-Jahren

Naturland wurde 1982 gegründet, von elf Pionieren aus Landwirtschaft, Agrarforschung und Lebensmittelhandel, die gemeinsam auf der Suche waren nach einer ökologischen und nachhaltigen Alternative zur industriellen Landwirtschaft. Seitdem setzt sich der Verband konsequent für seine Ziele ein, die das Wohl von Mensch, Tier und Natur an oberster Stelle haben. Ökologische Lebensmittel sollen einen echten Mehrwert für Mensch und Natur bringen. Dazu zählen neben dem nachhaltigen Umgang mit Boden, Wasser und Klima auch solidarisches Wirtschaften und fairer Handel. Naturland befindet sich in ständiger Entwicklung, um Öko immer wieder neu zu denken und Öko-Innovationen umzusetzen: von der Umstellung der weltweit ersten Teeplantage auf ökologischen Anbau Mitte der 1980er über die Entwicklung der ökologischen Aquakultur seit den 1990er bis hin, ganz aktuell, zur ökologischen Insektenzucht, einem Zukunftsthema als besonders nachhaltige Alternative in der Tierfütterung etwa von Fisch oder Geflügel, oder perspektivisch sogar als Fleischersatz in der menschlichen Ernährung.

 

 

Naturland Agroforst

©Naturland

Waldschutz, Agroforstsysteme und Tierwohl

Stichwort Nachhaltigkeit: Der Begriff wurde erstmals im 18. Jahrhundert im Zusammenhang mit einer ressourcenschonenden Forstwirtschaft verwendet. Der Schutz unserer heimischen Wälder ist bei Naturland das Ziel eigener Richtlinien zur ökologischen Waldnutzung.

Und auch in der südlichen Hemisphäre schenkt Naturland dem Wald besondere Beachtung: Tropische Dauerkulturen wie Kakao und Kaffee werden bei Naturland nicht Monokultur auf Plantagen angebaut, sondern in so genannten Agroforstsystemen unter Schattenbäumen angebaut, gemeinsam mit beispielsweise Bananen, Zitrusfrüchten oder Avocados. So werden naturnahe Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen und Biodiversität gesichert. Laub und Wurzelmasse dienen als natürlicher Dünger und bieten dem Boden Schutz vor Erosion. Auch Klimaextreme können besser ausgeglichen werden. Darüber hinaus profitieren die Kleinbauern, weil sie neben Kakao oder Kaffee für den Export, auch andere Früchte für den lokalen Markt oder für ihre eigenen Familien ernten können.

Doch nicht nur die Natur profitiert vom Naturland Konzept, auch das Tierwohl sowie die Qualität tierischer Produkte müssen gesichert sein. Die Naturland Richtlinien machen ausreichend Platz im Stall, ganzjährigen Auslauf ins Freie und artgerechtes natürliches Futter zur Pflicht. Dadurch wachsen die Tiere langsamer und gesünder heran. Falls sie doch einmal krank werden, sind natürliche Heilverfahren die erste Wahl. Und eine eigene Tierwohlkontrolle des Verbands sorgt, zusätzlich zur Öko-Kontrolle, dafür, dass die hohen Anforderungen an eine artgerechte Tierhaltung auch wirklich eingehalten werden.

 

Naturland Teebauerinnen

©Naturland

Soziale Verantwortung und fairer Handel

Bei der Erzeugung ökologischer Lebensmittel spielt die soziale Verantwortung für Naturland eine wichtige Schlüsselrolle. Denn nur aus einem fairen und solidarischen Miteinander können nachhaltige Produkte entstehen. Die Naturland Richtlinien verbieten ausbeuterische Kinderarbeit sowie Zwangsarbeit, und zwar ausnahmslos. Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz müssen gewährleistet sein. Ebenso der Zugang zu Gewerkschaften, die Versammlungsfreiheit sowie Angebote zur Weiterbildung.

Zur sozialen Verantwortung zählt auch fairer Handel. Die Verbindung von Öko und Fair wird in der Naturland Fair Zertifizierung sichtbar, die 2010 eingeführt wurde. Die Besonderheit: Naturland bezieht auch unsere heimischen Bauern in den Fairen Handel mit ein. Also fairer Kakao, fairer Zucker und faire Milch für eine wirklich rundum faire Schokolade. So wird die Entstehung neuer Absatzmärkte in den Anbauregionen gestärkt, und es entstehen gemeinsame und faire Handelsketten vor Ort, von denen alle profitieren: Bauern, Verarbeiter, Handel und die Verbraucher.

Weitere Informationen zu Naturland finden Sie auf www.naturland.de.

Quelle: Naturland e. V., Bilder: ©Naturland; ©Hubert Heigl, Text: red