SONNENTOR - Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bei SONNENTOR

Handarbeit bei Sonnentor

Nachhaltig produzierte Rohstoffe, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Steigerung des Gemeinwohls bilden die Basis für ein nachhaltiges Wirtschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Als Pionier der Gemeinwohl-Ökonomie wird der Erfolg von SONNENTOR auf Basis der Gemeinwohl-Bilanz beurteilt. Diese analysiert das Unternehmen in seiner Gesamtheit, wie Beschaffungswesen, Arbeitsplatzqualität und soziale Gestaltung der Produkte.

Co2 neutral dank Handarbeit.

SONNENTOR wirtschaftet klimaneutral. Das heißt, die rund 330 Tonnen CO2, die zum Beispiel durch Transport entstehen, werden zur Gänze kompensiert. Dies geschieht einerseits durch die Vermeidung von CO2 Emissionen. Das gelingt durch den konsequenten Einsatz von Handarbeit. Somit werden nicht nur  Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch höchste Qualität gesichert - denn keine Maschine ersetzt das menschliche Auge. Rund 80% der Mitarbeiter stammen aus der nahen Umgebung, haben kurze Anfahrtsstrecken und bilden zudem Fahrgemeinschaften, die das Verkehrsaufkommen um rund 50% reduzieren. Die Lager- und Produktionshallen werden durch eine Hackschnitzelanlage beheizt. Was an CO2 nicht eingespart werden kann, wird durch Humusaufbau in der Ökoregion Kaindorf kompensiert.

Ringelblumenernte Sonnentor

Kompostierbare Folien anstelle von Plastik

2008 wurde die Umstellung von konventionellen Verpackungen auf nachhaltige Materialen eingeleitet. Das war durchaus eine Herausforderung, denn Verpackungsmaterialien erfüllen viele wichtige Funktionen. Sie dienen dem Produktschutz, der Erhaltung von wertvollen Inhaltsstoffen, als Transportmöglichkeit und als Informationsträger, damit Produkte und wichtige Hinweise sicher bei den Kunden ankommen. Durch Forschung und Innovation ist es schließlich gelungen, rund 80% der Verpackungsmaterialien auf nachwachsende Rohstoffe wie Papier, Karton, Filterpapier und Folien aus Cellulose umzustellen. Weitere 12% sind aus Glas und 4% aus Metall. Somit können bereits 96% der Sonnentor Verpackungen wieder in die Natur oder der Wiederverwertung rückgeführt werden. Darüber, welche Verpackungsmaterialien verwendet und wie diese optimal entsorgt werden, werden Kunden durch grafische Symbole auf den Verpackungen informiert.

Handverpackung bei Sonnento

100% ohne Palmöl

Palmöl ist in aller Munde, denn es findet sich mittlerweile in jedem zweiten Lebensmittel: Schokoriegel, Speiseeis und Pizza. Aber auch in Seife und Lippenstift. Ein Drittel des weltweiten Konsums an pflanzlichem Öl stammt aus der Palmfrucht, rund eine Million Tonnen Palmöl werden allein pro Jahr in Deutschland verbraucht, mit steigender Tendenz. Für die weltweit steigende Nachfrage müssen die Flächen für den Palmöl-Anbau ständig erweitert werden. Palmöl steht wie kaum ein anderes Produkt als Synonym für Naturzerstörung. Aus diesem Grund setzt man bei SONNENTOR zu 100% auf palmölfreie Produkte. 

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