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Dekoration aus Trockenblumen selber machen
Getrocknete Blumen

Dekoration aus Trockenblumen selber machen

Wenn es draußen schon kalt ist, bewahren Trockenblumen immer noch eine kleine Erinnerung an den Sommer. Blumen trocknen ist nicht nur was für Romantiker, die sich nicht von ihren alten Sträußen trennen können. Denn ob als Dekoration, Wandkranz oder Tischgesteck: Trockenblumen sind sehr pflegeleicht und universal einsetzbar.

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Trockenblumen halten das ganze Jahr und bringen Farbe in die eigenen vier Wände. Beim Spaziergang im Freien kann alles gesammelt werden, was sich zum Trocknen eignet: Blumen, Gräser, Früchte, Moos und vieles mehr. Jeder Weg eignet sich zum Trockenblumen-Sammeln, ausgenommen sind jedoch Parks, Landschaftsschutzgebiete, sowie die unter Naturschutz stehenden Pflanzen.

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Diese Blumen eignen sich zum Trocknen

Besonders beliebt sind Getreide-Ähren von Hafer, Gerste, Roggen und Weizen. Zum Binden von Gestecken und Kränzen eignen sich alle Blumen, Gräser, Fruchtstände, Blätter, Moose, Zapfen und Wurzeln. 

Diese Blumen eignen sich zum Trocknen

Vor allem Blüten, die bereits papier- oder pergamentartige Blätter haben, eignen sich besonders gut zum Trocknen. Häufig werden diese Blumen auch als Strohblumen bezeichnet. Je fleischiger die Blüten dagegen sind, desto komplizierter ist der Trocknungsprozess.

Das beste Ergebnis bekommst du bei halb oder ganz gefüllten Blüten. Diese Form hat den Vorteil, dass sie beim Trocknen nicht zusammenfällt. Aber auch sogenannte Scheinblüten, die nur aus Hochblättern bestehen, welche wie Laubblätter aufgebaut sind, eignen sich zum Trocknen. 

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Blumen richtig Trocknen

Blumen richtig Trocknen

Getrocknete Blumen haben eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit, doch dazu muss das Wasser aus den Zellen der Pflanzen komplett verdunsten. Am besten gelingt das, wenn die Blumen mit einem Band zu kleinen Sträußen gebunden und kopfüber aufgehängt werden, so dass sie an der Luft trocknen können. Bereits das Trocknen der Blumen sieht sehr dekorativ aus und gibt einen schönen Raumschmuck ab. Die meisten Kräuter, sowie Rosen, Pfingstrosen, Schafgarbe, Lavendel, Hortensien, Statice, Hopfen, Silberblatt, Mimosen, Frauenmantel, Schleierkraut und viele mehr sind zum Trocknen an der Luft bestens geeignet.

Viele gebundene Frischblumensträuße können auch direkt in der Vase getrocknet werden, indem man nach einigen Tagen einfach das Wasser aus der Vase entfernt.

Da Trockenblumen sehr brüchig sein können, solltest du Kränze zunächst mit frischen Blumen binden und die dann als Ganzes trocknen lassen. 

Dekoration aus Trockenblumen selber machen

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Flaches Trocknen von Zitrusfrüchten

Flaches Trocknen 

Sehr zarte oder sehr dicke Blüten und Kräuter sollte man am besten flach liegend trocknen. Dazu gehören Narzissen, Iris, Veilchen, Geißblatt, Anemonen, Primeln, Wilde Möhre, Wiesenkerbel, Fenchel, Nelkenwurz, Goldlack und einige Blätter, wie Myrte, Eukalyptus, Duftgeranienblätter, Apfelrosenblätter, und natürlich einzelne Blütenblätter. Auf diese Weise kannst du auch Schale und Scheiben von Zitrusfrüchten trocknen. Besonders gut gelingt das, wenn du die Schale der Früchte auf einen Teller legst und diesen auf die Heizung stellst. 

Blüten und Blätter pressen

Einzelne Blüten kommen besonders gut zur Geltung, wenn man sie presst. Dazu sollte man die Pflanzen am besten zwischen Löschpapier oder Zeitungen legen und diese wiederum mit dicken Büchern oder in einer Blumenpresse beschweren. Das Löschpapier saugt die Feuchtigkeit, die beim Pressen aus den Pflanzenteilen austritt, auf und sorgt so für eine schnellere Trocknung.

Blüten und Blätter pressen

Mit den gepressten Blüten kannst du z.B. Briefpapier, Lampenschirme und Geschenkanhänger bekleben oder selber Papier herstellen. 

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Quellen: Bilder: Meike Riebe, Depositphotos/belchonock, Flydragonfly, ChamilleWhite, dadamarkoko, belchonock, Text: Meike Riebe