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Zeckensaison - Anstieg der FSME-Infektionen
FSME durch Zecken

Die Zeckensaison beginnt - Anstieg der FSME-Infektionen

Ist FSME auf dem Vormarsch? Im Vergleich zu 2015 sind im Jahr 2016 die FSME-Infektionen in Deutschland um mehr als 50% gestiegen. Zudem wurden im vergangenen Jahr auch in Nicht-Risikogebieten vereinzelt FSME-Fälle diagnostiziert. 

Von März bis Oktober ist die Gefahr von einer Zecke gebissen zu werden besonders hoch. Die winzigen Blutsauger tummeln sich während der Zeckensaison vor allem in hohen Gräsern, Wäldern und an Bächen.

Mit der Zecke lauern auch gesundheitliche Gefahren in der Natur, wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME genannt.

In Deutschland gilt vor allen Dingen der Süden als Risikogebiet für eine Ansteckung mit FSME-Viren durch Zeckenbisse. Dazu zählen Baden-Württemberg, Bayern, Süd-Hessen und Süd-Ost-Thüringen sowie einzelne Regionen in Rheinland-Pfalz, Mittelhessen, Saarland und Sachsen.

FSME Deutschland

FSME-Risikogebiete in Deutschland (Basis: FSME-Erkrankungen in den Jahren 2002 bis 2015, die dem RKI übermittelt wurden, n = 3.818; Stand: 20. April 2016)

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Impfungen als Schutzmaßnahme

FSME-Viren sind deswegen so gefährlich, weil sie die Hirnhäute und das zentrale Nervensystem angreifen können. Und das mit schwerwiegenden Folgen wie Sprachstörungen, Bewusstseinsstörungen, Lähmungen bestimmter Körperpartien und Atemlähmungen. 

Als zuverlässige Vorbeugungsmaßnahme dienen Schutzimpfungen. Da sich die reguläre Impfung insgesamt über mehrere Monate zieht, ist die Schnellimmunisierung eine Alternative wenn die Zeckensaison bereits begonnen hat. Sie bietet in den meisten Fällen bereits nach zwei Wochen einen guten Schutz.

Eine Übersicht der FSME-Risikogebiete als PDF: FSME-Risikogebiete in Deutschland

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Quellen: beipress.de, Bilder: Depositphotos/tuzyra1, © Robert Koch-Insitut, Text: Emi Baier