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Besenreiser natürlich behandeln
Venenleiden natürlich behandeln

Venenleiden behandeln: Natürliche Hausmittel gegen Besenreiser

Kleine Venen, die durch die Haut schimmern, nennt man "Besenreiser". In der Regel ungefährlich, werden sie dennoch häufig als Schönheitsmakel wahrgenommen. Einfache Hausmittel können helfen das  lästige Venenleiden zu beseitigen.

Besenreiser zeigen sich bei fast der Hälfte aller Frauen im Laufe ihres Lebens mehr oder weniger fächerartig an den Beinen. Bläulich-violett schimmern dünne, erweiterte Venen durch die Hautoberfläche, die oftmals wie blaue Flecken wirken. Die Gestalt der geschlängelten Linien erinnern an einen Reisigbesen, woher die Besenreiser auch ihren Namen haben. Obwohl sie eine Unterform von Krampfadern darstellen, gelten sie als harmlos und müssen nicht zwingend entfernt werden. Für viele Betroffene sind die unschönen Stellen jedoch ein kosmetisches Problem. Neben den medizinischen Behandlungsmethoden gibt es auch einige wirksame, natürliche Hausmitteln, die Besenreiser minimieren oder ganz verschwinden lassen.

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Venenleiden behandeln: Natürliche Hausmittel gegen Besenreiser

Unreife Tomaten & keimende Kartoffel

Nicht ausgereifte, grüne Tomaten enthalten einen hohen Anteil "Solanin". Dieses natürliche Gift soll ein wirksames Hausmittel gegen Besenreiser sein.  Hierzu legt man grüne Tomatenscheiben 2-3 Minuten auf die betroffenen Hautstellen. Anschließend kurz abwaschen und gut mit einer neutralen Feuchtigkeitscreme einreiben, da Solanin die Haut stark austrocknet. Die Prozedur sollte mindestens 10 Tage wiederholt werden, dann sind die unschönen Äderchen größtenteils verschwunden. Unreife Tomaten nicht mit "grünen" Tomatensorten, den sogenannten Tomatillos, verwechseln. Tomatillos enthalten von Natur aus kaum Solanin und mildern daher auch keine Besenreiser.

Venenleiden behandeln: Natürliche Hausmittel gegen Besenreiser

Keimende Kartoffel mir ihren grünen Stellen enthalten ebenfalls viel giftiges Solanin, weshalb vom Verzehr in diesem Stadium auch gewarnt wird. Um Besenreiser verschwinden zu lassen, wird jedoch empfohlen die Kartoffelscheiben von keimenden Kartoffeln genauso zu ver­wenden wie grüne Tomatenscheiben.  

Apfelessig

Apfelessig wird mehrmals täglich mit einem Tuch auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und anschließend mit kaltem Wasser wieder abgewaschen. Der Essig fördert die Durchblutung und lässt nach einigen Wochen der Anwendung die Besenreiser verblassen. Aufgrund des Säuregehalts wird von einer Behandlung der empfindlichen Gesichtshaut abgeraten.

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Venenleiden behandeln: Natürliche Hausmittel gegen Besenreiser

Rosskastanie

Extrakte aus den Samen der Rosskastanie konnte in Studien eine positive Wirkung auf Besenreiser und Krampfadern nachgewiesen werden. Da die Konzentration in selbst­gemachten Extrakten nicht exakt zu bestimmen ist, wird vor deren Einnahme abgeraten, um Vergiftungserscheinungen zu vermeiden. Ein leichtes, durchblutungsförderndes und be­ruhigendes Öl für die äußerliche Anwendung kann man jedoch leicht selbst anrühren. Man nehme einen Esslöffel Rosskastanienschalen und lässt sie in ca. 100ml leicht erwärmten Erdnussöl oder Wildrosenöl für einige Stunden ziehen. Das Rosskastanienöl dünn und in kreisenden Bewegungen auftragen und einziehen lassen. Die Besenreiser verschwinden davon nicht gänzlich, aber die Begleiterscheinungen wie schwere, gestaute und müde Beine können gelindert werden.

Prävention

Besenreiser sind Zeichen einer vorhandenen Bindegewebsschwäche und Vorboten für Krampfadern. Damit es gar nicht erst zu ernsthaften Problemen oder ungebetenen Schönheitsfehlern kommt, gibt es ein paar einfache Tricks, mit denen man Besenreiser in ihre "Schranken weisen" kann. Jeden Morgen eine kalte Dusche, wenigstens über die Beine, trainiert die Venen und fördert die Durchblutung. Viel Vitamine, Gemüse und Bewegung sind ein verlässlicher Garant, um die "Nebenwirkungen" eines schwachen Bindegewebes einzudämmen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Schwere und müde Beine entstehen meist durch Einlagerung von Gewebsflüssigkeit. Hochgelagerte Beine am Abend oder in der Nacht unterstützen den Blutfluss und entlasten die Beine.

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Quellen: Bilder: Depositphotos/zlikovec, ivo_13, kolesnikovserg, RodimovPavel, Text: Ronja Kieffer