Genug Schlaf steigert nicht nur unser Wohlbefinden, es ist auch wichtig für unsere Gesundheit.
Schlaflosigkeit was tun?

So klappt es garantiert mit dem gesunden Schlaf

Leistungsfähig im Beruf und fit fürs Leben – wer den Tag ausgeruht beginnen will, der kann auf gesunden Schlaf nicht verzichten. Bevor Sie zu künstlichen Schlafmitteln greifen, verrät Ihnen ecowoman Tipps und natürliche Hilfen für einen gesunden Schlaf.

Entspannt Schlafen – auch bei Sommerhitze. Wer seinem Körper ausreichend Ruhe gönnt, der wird am nächsten Morgen garantiert davon profitieren. Genug Schlaf steigert nicht nur unser Wohlbefinden, es ist auch wichtig für unsere Gesundheit. Wer hat sich nicht schon einmal nach einer unruhigen Nacht abgeschlagen und energielos gefühlt? Wenn Sie hin und wieder Probleme mit dem Einschlafen haben, dann können Sie schon mit einfachen Mitteln und kleinen Ritualen dafür sorgen, dass Ihnen ein guter Start in den Tag gelingt. ecowoman zeigt Ihnen, wie gesunder Schlaf garantiert gelingt und wie Sie sich auch an heißen Sommertagen in Ihrem Bett wohlfühlen können.

Wenn Schäfchen zählen nicht hilft: Beruhigende Rituale

Haben Sie nachts manchmal Probleme mit dem Einschlafen? Dann kann es helfen, wenn Sie beruhigende Rituale in die Zeit vor dem Zubettgehen einführen. Zunächst können Sie versuchen, an Ihrem Bio-Rhythmus zu arbeiten. Gewöhnen Sie Ihren Körper an regelmäßige Schlafzeiten, indem Sie immer zur selben Zeit ins Bett gehen und zur selben Zeit aufstehen. Um sich beim Einschlafen nicht hin und her zu wälzen, sollten Sie sich erst ins Bett legen, wenn Sie auch wirklich müde sind. Sollten Sie doch einmal nicht einschlafen können, stehen Sie auf und lenken sich ab, um dann einen zweiten Versuch zu starten, wenn Sie sich wirklich schläfrig fühlen. Vor dem Schlafengehen nimmt man am besten keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich, ein voller Magen ist eher kontraproduktiv. Lieber etwas Leichtes essen und stattdessen noch auf einen kleinen Schlummertrunk für sanfte Träume setzen. Hierfür eignen sich vor allem Kamillentee, Baldrian Hopfen oder Lavendel - und heiße Milch mit Honig.

Wenn Schäfchen zählen nicht hilft: Beruhigende Rituale

Das richtige Raum- und Bettklima

Die beste Voraussetzung für ein gesundes Raumklima ist regelmäßiges und intensives Lüften. Morgens sollte das Fenster für gut 20 Minuten weit geöffnet werden – das Gleiche gilt für abends kurz vor dem Zubettgehen. Auch die Matratze sollte man atmen lassen, indem man zum Beispiel auf luftundurchlässige Bettenauflagen wie Encasings, Unterbetten oder Matratzenschoner aus synthetischen Materialien verzichtet. Nach unten offene Bett-Konstruktionen sind für die Luftzirkulation ideal, deshalb sollten auch keine Kartons oder ähnliches unter dem Bett stehen. Wenn diese optimale Zirkulation bei Ihnen nicht entstehen kann, dann achten Sie am besten darauf, die Matratze mindestens einmal in der Woche zu wenden. Auf diesem Weg wird ein ausgewogenes und frisches Raum- und Bettklima für gesunden Schlaf geschaffen.

Wie man sich bettet, so liegt man

So viel zu kleinen Ritualen und dem richtigen Umfeld für Ihren Schlaf. Wenn Sie aber erst einmal im Bett angekommen sind, dann ist auch die Wahl Ihrer Bettdecke für gesunden Schlaf entscheidend. Wer kennt es nicht: Zu warm, zu kalt oder einfach nicht passend war die Bettdecke letzte Nacht! Zwar hängt diese Empfindung vom persönlichen Wärmeempfinden ab, aber auch das Material der Bettdecke ist entscheidend. Die optimale Bettdecke gibt es nicht, aber es gibt optimale Bettdecken für die Jahreszeiten. Je nach Jahreszeit schwankt das Schlafklima: Während wir es im Winter gerne mollig warm mögen, bevorzugen wir im Sommer luftige Bettwäsche, um starkes Schwitzen zu vermeiden. Für den Sommer sind daher besonders leichte Decken-Materialien geeignet. Die Sommerdecken von allnatura sorgen mit wertvollen Füllmaterialien aus der Natur und Bezügen aus Bio-Baumwolle/kbA dafür, dass wir im Hochsommer nicht ins Schwitzen kommen. Sie sind äußerst leicht, wärmen kaum und sind unkompliziert waschbar, was gerade im Sommer für die nötige Hygiene sorgt. Viele der Sommer-Bettwäschen eignen sich außerdem für Allergiker. Die Ultraleicht-Bettdecke „Linaro“ wurde mit Leinen verarbeitet, die besonders atmungsaktiv sind und für einen kühlenden Effekt sorgen.

Die Sommerdecken von allnatura sorgen dafür, dass wir im Hochsommer nicht ins Schwitzen kommen.

Jetzt wissen Sie, welche Alternativen es zum Schäfchen-Zählen gibt und wie Sie das ideale Raum- und Bettklima für gesunden Schlaf schaffen. Mit der richtigen Bettwäsche können Sie sich schließlich Ihr ganz persönliches Wohlfühl-Klima in Ihrem Bett schaffen – denn wie man sich bettet, so liegt man!

ecowoman extra Tipps von Schlafexpertin Nicole Schubert

1.       Wie viel Schlaf ist gesund?

Wie viel Schlaf noch gesund ist hängt von dem Alter, der körperlichen Verfassung, aber auch von vielen anderen Faktoren ab. Erwachsene sollten ca. 7 – 8 Stunden schlafen. Mit zunehmendem Alter wird der Schlaf immer kürzer. Jedoch gibt es Langschläfer und Kurzschläfer die weniger oder mehr Schlaf benötigen. Es kann daher nicht pauschal gesagt werden,  wie viel Schlaf man benötigt. Jedoch stellen sich bereits nach 4 Tagen mit weniger als 6 Stunden Schlaf teils erhebliche Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit ein.

2.       Was macht eine gute Matratze aus – besser hart oder weich?

Eine gute Matratze muss die Konturen des Körperbaus ausgleichen. Dort wo der Druck hoch ist (Schultern, Becken), muss die Matratze nachgeben. Andere Stellen (Taille) muss die Matratze hingegen stützen, sodass die Wirbelsäule möglichst “gerade“ gelagert wird. Die Punktelastizität der Matratze ist deshalb ein entscheidender Faktor. Manche Menschen mögen es weich, manche mögen eher eine härtere Schlafunterlage. Es kommt also vor allem auf die individuelle Person und deren Vorlieben an. Jedoch gilt die Regel: Je jünger der Mensch desto fester die Matratze, je älter desto weicher. Schließlich nimmt mit zunehmendem Alter die Festigkeit der Muskulatur ab.

3.       Welche Schlafphasen gibt es und wie oft träumen wir wirklich?

Pro Nacht durchlaufen wir vier oder mehr Schlafzyklen, die jeweils ca. 90 Minuten dauern. Ein Zyklus wiederum besteht aus 5 Schlafphasen. 4 Non-REM-Schlafphasen (REM = Rapid Eye Movement)  nämlich Einschlafphase, Leichtschlaf, Mittlerer Schlaf und Tiefschlaf -  sowie eine REM-Schlafphase. Wir träumen in den REM-Schlafphasen, die länger werden, je länger man bereits schläft. Pro Nacht träumen wir in etwa 3-5 mal.

Partnermatratze für gesunden Schlaf zu zweit

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Quellen: allnatura, Bild: allnatura, depositphotos/elenathewise/Allllex, Text:  Isabel Binzer