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Alternativer Nobelpreis für Yetnebersh Nigussie
Yetnebersh Nigussie

Alternativer Nobelpreis für Yetnebersh Nigussie

Mehr Licht für die Welt: Menschenrechtsexpertin Yetnebersh Nigussie erhält den Right Livelihood Award 2017 für ihre „inspirierende Arbeit im Kampf für die Rechte und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“. 

Alternativer Nobelpreis für Yetnebersh Nigussie

Sie stammt aus einer ländlichen Gegend in Äthiopien und erblindet im Alter von 5 Jahren. Da sie aufgrund ihrer Behinderung als ungeeignet für eine frühe Ehe gilt, besucht sie stattdessen die Schule. Und schon während der Schul- und Studienzeit verschreibt Yetnebersh Nigussie sich dem Kampf für gesellschaftliche Veränderung und Gerechtigkeit. Mit 24 Jahren gehört sie zu den Gründern des Äthiopischen Zentrums für Behinderung und Entwicklung. Heute engagiert sich die zweifache Mutter als Teil der Organisation „Licht für die Welt“ im Bereich Inklusion und Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Licht für die Welt

Die Organisation setzt sich unter anderem für eine inklusive Gesellschaft und inklusive Bildung sowie Rahmendbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben ein. Ziel ist die Gleichberechtigung behinderter Menschen in der Gesellschaft. 

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Auszeichnung für Kompetenz und Engagement

Yetnebersh Nigussie gilt als inspirierendes und authentisches Vorbild. Nun erhält sie den sogenannten Alternativen Nobelpreis für ihren herausragenden Einsatz. Das Preisgeld von 315.000 Euro für Arbeitszwecke teilt sie sich mit den anderen drei Preisträgern Colin Gonsalves, Khadija Ismayilova und Robert Bilott.

Quelle: Licht für die Welt, Bilder: Licht für die Welt, Studio Casagrande, Text: red