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© Naturland Die afrikanischen Kaffebauern treffen auf deutsche Milchwirte
Öko Kaffee

Afrikanischer Kaffee trifft deutsche Milch

Im Rahmen der vom Forum Fairer Handel veranstalteten Fairen Woche haben sich Kaffeeproduzenten aus Burundi mit deutschen Ökobauern ausgetauscht und in Schulen und Weltläden Fairen Handel erlebbar gemacht. Ein Besuch mit nachhaltigem Echo..

Um nachhaltige Veränderungen zu schaffen müssen Öko und Fair Hand in Hand gehen. Davon ist Naturland, der Verband für ökologischen Landbau e.V. überzeugt und hat mit dem Naturland Fair Zeichen ein freiwilliges Zusatzzertifikat geschaffen, das beide Faktoren kombiniert. Über den konkreten Nutzen des Siegels haben sich Ende September bei einem Produzententreffen im Zuge der Fairen Woche Vertreter von Kaffee-Kleinbauern aus dem afrikanischen Burundi und Naturland Milchbauern aus Oberbayern ausgetauscht. Dabei war man sich einig, dass eine faire Partnerschaft unter ökologisch korrekten landwirtschaftlichen Bedingungen sowohl für den Norden als auch für den Süden ein echtes Zukunftsmodell darstellt.

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Ökologischer Landbau auf Kaffeeplantagen

Nachhaltigleben

Der Vorschlag die Kaffeeplantagen unter dem Naturbau Fair Zeichen auf ökologischen Landbau umzustellen stieß dabei bei den Afrikanern auf offene Ohren. „Es nutzt uns nichts, wenn wir nur unseren Kaffee verkaufen. Wir wollen langfristig wirtschaften und das Land für zukünftige Generationen bewahren. Deswegen wollen wir neben dem Fairen Handel auch ökologischen Kaffeeanbau betreiben“ betonte Ernest Ndumuraro, Geschäftsführer des burundischen Verbandes von Kaffeekooperationen COCOCA und fügt hinzu „ich möchte wertvolle Lebensmittel erzeugen und dabei unsere Umwelt erhalten.“ Gemeinsam mit Augustin Manirakiza, Marketingleiter von InterCafé klärte Ndumuraro im Rahmen seiner Reise zudem Verbraucher und Politiker in Vorträgen und Diskussionen über ihre Arbeiten und weiteren Pläne auf. www.naturland.de

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Quelle: Naturland Text: Andreas Grüter