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Naturkundemuseeum Berlin Dinosaurier

© A. Dittmann/MfN

Nachts im Museum...

Am 16. März findet in Berlin die 32. Lange Nacht der Museen statt. Unter dem Motto „Zerstörte Vielfalt“ zeigen knapp 80 Museen und Institutionen die kulturelle Vielfalt Deutschlands aus der Vorkriegszeit.

Berlin ist die einzige Stadt mit zwei Museumsnächten jährlich. Ab diesem Jahr wandert die Winter-Lange-Nacht in den März und findet somit am letzten Sonnabend des Winters, dem 16. März 2013, statt. Knapp 80 Museen und Institutionen bieten eine einzigartige Auswahl an Ausstellungen, Führungen, Konzerten, Lesungen und Tanz, Workshops, Spielen sowie Mitmach- und Familien-Programmen an. 


Die 32. Lange Nacht steht im Zeichen des Berliner Themenjahres 2013 - "Zerstörte Vielfalt", das an den Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 und an die Novemberpogrome des Jahres 1938 erinnert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Menschen, die in den 20er/30er Jahren die Urbanität Berlins entscheidend prägten. Etliche der beteiligten Museen erinnern an die kulturelle Vielfalt dieser Zeit mit Sonderausstellungen, Konzerten), Vorträgen und Gesprächen, Lesungen  und einem umfangreichen Führungsprogramm. Das Neue Museum auf der Museumsinsel nimmt dieses Jahr übrigens zum ersten Mal an der Langen Nacht teil. 

Zentraler Treffpunkt der Museumsnacht ist das "swingende" Kulturforum am Potsdamer Platz mit diversen Museen in unmittelbarer Nähe. Im Foyer der Gemäldegalerie mit ihrer weltberühmten Sammlung können die Besucher mit Live-Musik, Einführung in den Charleston, Vintage-Modenschauen und passenden Speisen und Getränken auf eine vergnügliche Zeitreise in die 20er/30er Jahre gehen. Am Kulturforum fahren auch die Shuttle-Busse ab, die alle teilnehmenden Museen auf sechs Routen miteinander verbinden. 

Kombitickets für den Besuch aller Veranstaltungen und für die Benutzung der Shuttle-Busse gibt es bereits ab 12 €, für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt sogar frei.

Quelle: Kulturprojekte-Berlin.de, A. Dittmann / Text: Marie A. Wagner