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Fukushima vierter Jahrestag
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Vierter Jahrestag Fukushima

Hinter nur einem Wort steckt eine der größten Katastrophen der Erde: „Fukushima“. Am 14. März 2015 ist der vierte Jahrestag. Geplant ist eine Demo gegen das Vergessen und für den Umweltschutz.

Die Reaktorkatastrophe in Fukushima begann am 11. März 2011 um 14:47 (Ortszeit), in dessen Verlauf fast 16.000 Menschen in den Tod gerissen wurden. Bis heute werden noch fast 3000 Menschen vermisst und Hunderttausende verloren Hab und Gut. Dennoch setzt Japan weiter auf Atomkraftwerk, obwohl die Insel pro Monat ca. 73 Erdbeben registriert. 

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Die Menschen wollen Fukushima nicht vergessen

Die Menschen wollen Fukushima nicht vergessen und gedenken jedes Jahr an diese unheilvolle Katastrophe, um wachzurütteln und darauf hinzuweisen, dass so etwas jederzeit wieder passieren kann, wenn Atomkraftwerke weiter im Betrieb bleiben. Auch vier Jahre nach dem Super-Gau gibt es in Fukushima keine Entwarnung. Der unsichtbare Tod durch radioaktive Verschmutzung verseucht weiterhin die Luft und das Meer. Bei Kindern und Jugendlichen nimmt der Schilddrüsenkrebs stark zu.

Fukushima vierter Jahrestag

"Japan Apocalypse" ©thierry ehrmann / flickr CC BY 2.0

 Demo für den Atomausstieg

Auch in Deutschland werden viele Menschen den vierten Jahrestag dazu nutzten, mit einer Demo für den Atomausstieg zu werben. Unter dem Motto „Fukushima mahnt – Atomausstieg weltweit – auch in NRW“ ruft der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz  Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.) zu einer Demo in Düsseldorf auf. Nordrhein-Westfalen ist Partner eines deutsch-japanischen Bündnisses. Beginn der Demo ist am 14. März 2015 um 13 Uhr an der Eon-Zentrale.
Wie wichtig solche Demos für den Umweltschutz sind, zeigt die deutsche Landkarte der Atomkraftwerke. Auch 2015 laufen in Deutschland weiterhin 9 AKW und 2 Uranfabriken. Der Atomausstieg ist trotz Versprechen noch nicht umgesetzt worden.

Atomkraft nein Danke

"Fessenheim-Demo V" ©Till Westermayer / flickr CC BY-SA 2.0

Textquelle: Wikipedia, BUND Bund für Umwelt und Naturschutz  Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Titelbild: ©thierry ehrmann/Flickr CC BY 2.0, Autor: Ulrike Rensch