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Hölle Schlachthof
Hölle Schlachthof

Qual der Tiere ist grenzenlos, Hölle Schlachthof

Das Exklusiv-Interview der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt mit einer Ex-Schlachthofmitarbeiterin ist schonungslos und kann auf den Magen schlagen: Die Tiere leiden grenzenlose Qual unter höllischen Bedingungen.

Was als Wurst und Fleisch in den Supermärkten schön verpackt und lecker verkauft wird, waren einmal Tiere mit einem langen Leidensweg aus Qual und Tod. Anders kann man es nicht ausdrücken, wenn man das Interview der Albert Schweitzer Stiftung mit einer Ex-Schlachthofmitarbeiterin liest. Demnach ist die Qual der Tiere in Schlachtbetrieben grenzenlos und voller Qual bis zum erlösenden Tod. Die Fakten sind hart und machen betroffen: Mehr als 500.000 Schweine und 200.000 Rinder werden jährlich ohne auszureichende Betäubung getötet und erleben den Schlachtvorgang bewusst mit. Laut Bundesärztekammer sind es jährlich 180.000 trächtige Kühe, in deren Leib die Föten qualvoll ersticken. Der brutale und rüde Umgang mit den Tieren ist an der Tagesordnung. Das liegt auch daran, dass die Mitarbeiter selber den psychischen Belastungen nicht standhalten können.

Hölle Schlachthof

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Qual der Tiere durch lebendiges Verbrühen

So wie bei der Ex-Schlachthofmitarbeiterin, die regelrecht aus der Hölle Schlachthof flüchtete, um auf die furchtbare Qual der Tiere aufmerksam zu machen: „Bei den Schweinen kommt es vor, dass die Tiere nur leicht betäubt oder wieder bei vollem Bewusstsein in der Brühmaschine landen. Ich schätze bei 20 Prozent der Tiere ist das der Fall! Die Brühmaschine ist ein Bad mit kochend heißem Wasser, in welches die Tiere eingetaucht werden, um die Haare vom Körper zu entfernen und die Haut aufzuweichen“, berichtet die Insidern aus ihrem Schlachthof-Alltag.

60.000 Tiere unter dieser Qual

In ihrem Schlachthof alleine wurden jährlich 60.000 Tiere unter dieser Qual getötet. Bis zur Schlachtung wurden die Tiere dort nur mit Wasser versorgt, aber nicht mehr gefüttert. Davor erlebten die Tiere einen engen Transport und stundenlanges Warten. Nur bei Pferden, die oft als Einzeltiere geliefert werden, ging es schneller, da die Ex-Besitzer Wert auf eine schnelle Schlachtung legen.

Das ganz Interview plus Petition: „Qualschlachtung stoppen“ 

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Text-/Bildquelle: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bildquelle:  superscheeli/Flickr CC BY-SA 2.0