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Färöer_Inseln
Sanfter Tourismus

Unvergesslich: Sanfter Tourismus auf den Inseln des Friedens

Es gibt einige vielsagende Namen für die atemberaubende Inselgruppe mit rund 48.000 Einwohnern und einer großen Zahl an Schafen und noch mehr Seevögeln. Die Rede ist von den Färöer-Inseln, die förmlich dazu einladen, einen aktiven oder auch sehr beschaulichen Urlaub zu genießen. Sanfter Tourismus kann so schön sein.

Mensch, Tier und Natur entdecken, abschalten, entspannen und mit sanftem Tourismus keine schädlichen Spuren hinterlassen lautet das Angebot für einen Urlaub auf den Färöer-Inseln. Die Inseln liegen im fernen Nordatlantik, inmitten eines gedachten Dreiecks zwischen den britischen Inseln, Island und Norwegen. Sanfter Tourismus ist auf diesen baumlosen, dennoch mehr als sehenswerten und erlebnisreichen Inseln ein Leitmotiv, um ein empfindliches Ökosystem zu erhalten.

Um die Färöer-Inseln zu entdecken ist, ganz gemäß den Grundsätzen des Sanften Tourismus, die Fortbewegung per Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmittel oder per Boot sinnvoll und angesagt. Viele durch traditionelle «Steinmänner», gekennzeichnete Wanderpfade laden zu einer Tour auf der Hauptinsel ein. Diese Steinmänner sind traditionelle Wegmarkierungen aus aufeinandergestapelten Steinen, die die Form eines Kegels bilden. Solche und andere Kulturen und Traditionen besitzen eine große Bedeutung für die Färöer und sind für den sanften Tourismus und den entdeckungsfreudigen, aktiven Urlauber ideal.

Einfach die Seele baumeln lassen beim naturverbundenen Urlaub auf Färöer

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Inspiriert von der Abgeschiedenheit der Färöer-Inseln brachte und bringt die Insel zahlreiche Dichter, Künstler und Wissenschaftler hervor, die in der Heimatsprache ihre Werke veröffentlichten. Die bis ins vergangene Jahrhundert offizielle Hauptsprache war Dänisch. Heute ist dies nur noch die Zweitsprache.

Färöer-Inseln_Urlaub

© iStockphoto/ Thinkstock

Färöer kann mit dem Namen «Schafsinseln» übersetzt werden, auch heute noch eine der größten Bewohnerpopulation, die es beim sanften Tourismus zu entdecken gilt. Auch andere Synonyme wie «Archipel des Lichts» beschreibend die Inseln mehr als treffend und laden die Touristen zu einmaligen Urlaubserlebnissen ein. Die verwinkelten Gassen der alten Färöerer Hauptstadt Tórshavn und das silbern glänzende Meer laden zu einem romantischen Spaziergang ein. Sanfter Tourismus par excellènce. Spätestens in solchen Momenten weiß der Urlauber, dass man einen besonderen Ort entdeckt, der gleichzeitig das Gefühl der Geborgenheit vermittelt und den Träumen und Gedanken unendlichen Raum lässt.

Färöer-Inseln

Die Färöer-Inseln sind eine der Brutstätten der Papageientaucher © iStockphoto/ Thinkstock

Zu den Färöer gelangt man am besten mit einer Fähre, der modernen Norröna, die einmal pro Woche ihre Route abfährt. Start ist in Dänemark, streift sie das norwegische Bergen und die ebenso imposanten schottischen Shetland-Inseln. Ziel des Schiffs ist Island. Die moderne Fähre zeichnet sich dadurch aus, dass sie ihr Abwasser und ihren Müll nicht wie andere Schiffe im Meer entsorgt, sondern an Land. Weiteres Merkmal ist der Verzicht auf Schweröl zugunsten von Schiffsdiesel. Schweröl ist, geschieht ein Schiffsunfall, immer der umstrittene Treibstoff, der die meisten Umweltschäden auslöst. Idealer Ausgangspunkt also für eine wunderbare Urlaubsreise, gemäß dem schonenden, sanften Tourismus.

Quelle: www.oekoreisen.com, Text: JRB,