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Warum sich Gärtnern ohne Torf lohnt
Nachhaltigkeit im Garten

Warum sich Gärtnern ohne Torf lohnt

Egal ob auf dem Balkon oder im Beet: Gärtnern entspannt und kaum etwas macht glücklicher, als die Früchte der Gartenarbeit wachsen zu sehen. Wer zu torffreier Blumenerde greift, tut dabei sogar der Natur einen Gefallen. Wir erklären die Hintergründe.

Laut einer forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015 arbeiten 23 Millionen Deutsche in ihrer Freizeit regelmäßig im Garten. Rund die Hälfte aller befragten Personen gab an, einen eigenen Garten zu besitzen, und jeder Vierte bestätigte, im vergangenen Jahr Pflanzen- und Gartenbedarf gekauft zu haben. Egal ob auf dem Balkon oder im Beet: Gärtnern entspannt und was macht glücklicher, als die Früchte der Gartenarbeit wachsen zu sehen?

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Moore: einzigartige Ökosysteme

Damit sich auch die Natur über unsere Gartenarbeit freut, sollte man bei der Wahl der Blumenerde jedoch darauf achten, dass diese torffrei ist. Herkömmliche Blumenerde besteht zu 80 bis 90 Prozent aus Torf, der in Moorgebieten abgebaut wird. Moorgebiete sind jedoch sensible Ökosysteme, die eine große Rolle für das Klima und die Artenvielfalt spielen. Fast 1.000 Jahre vergehen, bis sich im Moor eine ein Meter dicke Torfschicht gebildet hat, dabei entziehen Moore der Atmosphäre weltweit jedes Jahr bis zu 250 Millionen Tonnen Kohlendioxid und speichern insgesamt rund ein Drittel des weltweiten Kohlenstoffs — doppelt so viel wie alle Wälder der Erde zusammen. In Deutschland gibt es zurzeit noch 14.000 km2 Moorflächen.

Hobby-Gärtnern sind ökologische Aspekte wichtig

Die Problematik des Torfabbaus ist den Verbrauchern laut der von toom Baumarkt in Auftrag gegebenen Umfrage bekannt. Nicht nur gaben 67 Prozent der Befragten an, dass ihnen ökologische Aspekte wichtig bis sehr wichtig seien und dass sie bei Samen, Pflanzensetzlingen, Erde und Dünger auf Bio-Qualität achteten, ein Drittel hatte auch schon mindestens einmal bewusst zu torffreier Erde gegriffen.

Diese konnte die Verbraucher durchaus überzeugen: Zwei von drei Menschen bewerteten die Qualität torffreier Erden als mindestens gleichwertig oder sogar besser als die herkömmlicher Produkte. Torffreie Erden stehen torfhaltigen Blumenerden in nichts nach: Auf Basis von Kompost, Rindenhumus und Holzfasern besitzen sie ähnliche bodenverbessernde Eigenschaften, versauern aber im Gegensatz zu Torf kaum die Böden. Torffreie Erden eignen sich sowohl für Zimmer- und Kübelpflanzen auf der Terrasse oder dem Balkon als auch für Gartenbeete.

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Gärtnern ohne Torf

toom erweitert sukzessive torffreies Erdensortiment

Einige Baumärkte und Gartencenter haben die Problematik herkömmlicher Blumenerde erkannt und erweitern kontinuierlich ihr torffreies Erdensortiment — so auch toom Baumarkt. Als erste deutsche Baumarktkette hat sich toom dazu entschieden, sein gesamtes Erdensortiment bis 2025 auf torffreie Alternativen umzustellen. Im Frühjahr 2016 wurde das Sortiment auf fünf torffreie Produkte erweitert, seitdem sind die toom Naturtalent-Kräuter-, Universal-, Balkon- und Kübelpflanzenerde sowie Tomaten- und Gemüseerde in torffreier Bio-Qualität erhältlich. In anderen torfhaltigen Erden des Unternehmens wird in den kommenden Jahren der Anteil von Torfersatzstoffen stufenweise erhöht.

PRO PLANET-Label für nachhaltigere Produkte

Durch den Umstieg auf torffreie Alternativen setzt das Unternehmen ein klares Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz sowie für den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Einige toom Produkte wie die torffreie Naturtalent-Universalerde tragen außerdem das PRO PLANET-Label, das solche Produkte auszeichnet, die dank ihrer nachhaltigen Herstellung, Verarbeitung und Verwendung Mensch und Umwelt weniger belasten als herkömmliche Produkte.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.toom-baumarkt.de

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Quelle und Bilder: toom; Autor: kle