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Mantras: Die Reise ins Ich

Mantras sind uralt überlieferte heilige Verse aus fernöstlichen Religionen. Das bekannteste Mantra ist das Om (a u m ausgesprochen). Die Wiederholung der Silbe gilt als beruhigend und bewirkt eine Art Schutzenergie für Seele und Körper.

In Zeiten von Hektik und Stress sehnen wir Menschen uns nach Entspannung und einer möglichst schnellen geistigen Flucht aus dem Alltag. Entspannungsmethoden wie Yoga, Tai Chi oder Meditationskurse boomen und das Streben nach Entschleunigung wird immer größer. Im Buddhismus und Hinduismus gibt es viele Möglichkeiten sich selbst etwas Gutes zu tun und die Seele in Balance zu bringen. In beiden Religionen spielen Mantras eine große Rolle. Es handelt sich dabei um heilige Sätze oder Silben, die monoton wiederholt werden. Diesen Versen oder Silben sollen magische Kräfte freisetzen und wahre Wunder bewirken können, heißt es in den Überlieferungen.

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Flucht aus dem Alltag Bild: lassedesing/Fotolia

Das Gehirn wird beruhigt!

Beim konzentrierten Sprechen eines Mantras werden Schwingungen erzeugt, die als Shabda oder Nama bezeichnet werden. Dadurch werden im Gehirn bestimmte Regionen angesprochen und beruhigt. Es entsteht eine Tiefenwirkung wie bei einer Meditation. Grundsätzlich können Mantras gesprochen, geflüstert, gesungen oder einfach nur in Gedanken formuliert werden, die Wirkung bleibt die Gleiche.

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Die Wunderkraft des Om!

Das im Westen bekannteste Mantra ist sicherlich das Om. Nach den Lehren des Hinduismus ist aus dem vibrierenden Klang des Om das gesamte Universum entstanden und es gilt als das Heiligste aller Mantras. Es ist kein Wunder, dass die fernöstlichen Religionen immer populärer werden im Westen der Erde. Befriedigen sie mit ihren Ritualen, doch genau die Sehnsüchte, die wir Menschen momentan haben, nämlich innere Ruhe, Entspannung und Alltagsflucht. Beobachten wir beispielsweise, mit welcher Gelassenheit tibetanische Mönche ihren Alltag erleben wird uns noch deutlicher mit welcher inneren Anspannung wir hier im Westen durchs Leben marschieren. Wir können viel lernen von den Menschen, die im Kloster ihre Schicksalsaufgaben bewältigen. Das Vertrauen zu einer höheren Macht stabilisiert sie ebenso wie ein rhythmisches Leben und das Denken im Jetzt.

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Innere Einkehr Bild: Angelina S/pixelio

Es schützt die Aura!

Meditation und die  Verwendung von Mantras können eine hilfreiche Stütze sein, um im Leben die seelische Balance zu finden. Das Om ist gerade für den Anfang ein guter Begleiter, um dieses Ziel zu erreichen. Morgens, bevor der Alltag beginnt, verleiht das konzentrierte Sprechen des Om positive Energien. In Stresssituationen, wenn Sie den Eindruck haben, alles wird Ihnen zu viel, kann das Mantra Ihnen ein Gefühl der Ruhe vermitteln. Dieses Mantra, so wird  berichtet, soll auch ein Schutz sein. Die menschliche Aura wird umhüllt von einer magischen Kraft, die uns immun werden lässt gegen negative Angriffe und verbale Attacken.