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Winter Sauna gesund
So beugen Sie der Erkältung vor

So entgehen Sie dem Schnupfen: 5 Sauna Tipps

In der Sauna ist es heiß, gemütlich und entspannend. Gerade im Winter zieht es viele Menschen in die Sauna, weil sie ihr Immunsystem stärken wollen. Doch was sollte man beim Schwitzen in der Sauna beachten.

Klamotten aus und rein in die Sauna? Nicht ganz so schnell, denn man sollte vorher ein paar Regeln für die Sauna kennen. Die Grundausrüstung für die Sauna besteht aus zwei Handtüchern, Bademantel, Badeschlappen und Seife. Wichtig: Badelatschen unbedingt tragen, um sich vor Fußpilz zu schützen. Wer eine öffentliche Sauna besucht, kann meist die Grundausstattung für den Besuch in der Sauna mieten.

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Keinen Zeitdruck in der Sauna

Wichtige Regel für die Sauna: Zeitdruck hat hier keinen Platz. Bis zu drei Stunden sollten Sie einplanen! Beachten Sie, dass die letzte Mahlzeit zwei Stunden zurückliegen sollte, damit der Kreislauf nicht zu sehr belastet  wird.
Wer vorher den Kreislauf durch Sport oder andere Anstrengungen belastet hat, sollte erst in die Sauna gehen, wenn sich der Pulsschlag normalisiert hat. Wer durchgefroren ist, sollte sich vor der Sauna aufwärmen. Eine warme Dusche oder ein warmes Fußbad können hilfreich sein.

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Knoblauch vor Besuch der Sauna vermeiden

Kleiner Extratipp. Durch das Schwitzen wird der Geruch des Ausdünstens von Zwiebeln und Knoblauch in der Sauna verstärkt, was für andere Besucher der Sauna äußerst unangenehm sein kann.
Da auf den oberen Bänken in der Sauna die Hitze am größten ist, sollte Sie zu Beginn unten beginnen, damit sich der Organismus langsam an die hohen Temperaturen in der Sauna gewöhnen kann. Ideal ist es, wenn Sie sich flach hinlegen, damit der Körper gleichmäßig erwärmt wird. Der erste Gang in die Sauna sollte bis zu zwölf Minuten betragen, der zweite maximal 15 Minuten, ebenso ein möglicher dritter Gang.

Nach der Sauna ausruhen

Grundregel für die Sauna: kurz und heiß ist besser als lauwarm und lang.
Damit es nicht zu Kreislaufschwankungen kommt, sollten Sie sich kurz vor Verlassen der Sauna bis zu zwei Minuten hinsetzen. Und anschließend kalt abduschen, damit der Kreislauf stabilisiert  wird und Sie Ihr Immunsystem stärken.
Bei einem Aufguss wird die Hitze in der Sauna zusätzlich angeheizt, was die  Belastung erhöht. Deshalb einen frischen Aufguss in der Sauna am Ende des Besuches wahrnehmen.

Winter Sauna gesund

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Nach der Sauna die Haut pflegen

Zwischen den Saunagängen entspannen und erholen. Gönnen Sie dem Körper mindestens 15 Minuten Ruhe. Wer entschlacken will, sollte nicht während der Saunagänge trinken,  sondern erst nach dem letzten Gang in die Sauna.
Wenn Sie genug in der Sauna geschwitzt haben, duschen und die Haut mit Feuchtigkeit pflegen, damit sie nicht austrocknet.
Anschließend stetig, am besten mit Wasser, den Flüssigkeitshaushalt auffüllen und leichte Kost zuführen. Auf Sport und andere körperliche Belastungen sollten Sie nach der Sauna möglichst verzichten. Der Körper braucht nämlich Ruhe. Wenn Sie regelmäßig  in die Sauna gehen, haben Schnupfen & Co. keine Chance.

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Extra-Info:

So gesund ist das Schwitzen in der Sauna

⇒Der Organismus wird in der Sauna abgehärtet und ist besser geschützt vor Infektionen. Im Anfangsstadium einer Erkältung kann ein Besuch der Sauna sogar hilfreich sein. Jedoch nicht bei akuter Erkältung oder Fieber in die Sauna gehen.

⇒Die Wärme wirkt positiv auf Muskelverspannungen.  Bei Rückenschmerzen in der Sauna auf den Bauch legen, damit die Hitze von der Decke gleichmäßig auf den Rücken strahlt.

⇒Da die Hitze die Hautporen öffnet, hilft der Besuch der Sauna bei Akne.

⇒Auch rheumatische Schmerzen werden in der Sauna gelindert, ebenso wie Durchblutungsprobleme positiv beeinflusst werden.

⇒Der Besuch einer Sauna sorgt für Entspannung, die trockne Luft hilft Asthmakranken und stabilisiert das Herz-Kreislaufsystem.

Textquelle: berlin.de, focus., bankhofer-gesundheitstipps, Bildquelle: Rainer Sturm /pixelio.de,Thinkstock/targovcom/comstock/gpointstudio/grafvision, Autor: Ulrike Rensch