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Nachhaltigleben

©Holger Schulz

Petition von NABU gegen Zugvogelfang in Ägypten erfolgreich

Jedes Jahr werden in Ägypten Millionen von Zugvögeln in Fangnetzen getötet. Der NABU setzt sich dagegen ein.

Der NABU ist erfreut über die Unterstützung seiner Kampagne gegen den Zugvogelmord in Ägypten. Über 115.000 Menschen unterzeichneten seine Petition gegen den Zugvogelmord in Ägypten. In Ägypten befindet sich auf einer Strecke von 700 Kilometern eine lückenlose Kette von Fangnetzen für Zugvögel.  Mindestens zehn Millionen Zugvögel finden in diesem Fangnetz den Tod. Darunter sind auch gefährdete Arten, wie der Neuntöter, der Wendehals und die Turteltaube, die  auf dem Weg zu ihrem Winterdomizil die ägyptische Mittelmeerküste überqueren. Hinter dem Vogelfang steht in Ägypten ein großes Geschäft, denn zum Beispiel Wachteln und auch kleine Singvögel können dort teuer an Restaurants verkauft werden. Der NABU-Präsident Olaf Tschimpke freut sich über die vielen Unterschriften für die Petition und außerdem über den neuen Aktionsplan zur Beendigung des unkontrollierten Netzfangs in Ägypten, der auf der internationalen Konferenz in Bonn unter Mitarbeit von Vertretern des ägyptischen Umweltministeriums beschlossen wurde.

Quelle: NABU
Text: Kristina Reiß

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