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Äpfel schmecken auch den Kleinen richtig gut. © romrodinka/iStock/Thinkstock

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Viel Apfelsaft: Gute Apfelernte 2014 auf den Streuobstwiesen

Laut Schätzungen wird die Apfelernte 2014 sehr erfolgreich und Apfelsaft von Streuobstwiesen kann ausreichend genossen werden.

Der Verband der Deutschen Fruchtsaft-Industrie rechnet im Jahr 2014 mit circa 800.000 Tonnen Streuobstäpfeln. Das sind über 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Schätzung ergibt sich aus der sogenannten Bayendorfschen Fruchtbehangschätzung, bei der mit Hilfe eines speziellen Sehrohrs und dann per Hochrechnung eine Aussage über den Ernteerfolg von Äpfeln in Deutschland getroffen wird.

In Deutschland gibt es ungefähr 250.000 Hektar Fläche, die als Streuobstwiesen bewirtschaftet wird. Gerade die Fruchtsafthersteller fördern den Anbau von Streuobst, denn Apfel-, Quitten- oder Birnensäfte werden immer beliebter. Fast jeder zweite Liter Apfelsaft, der in Deutschland getrunken wird, stammt von Streuobstwiesen. Viele Safttrinker schätzen vor allem die Aromenvielfalt des Apfelsafts aus Streuobst, der meistens naturtrüb ist, denn er wird oft aus alten Sorten gepresst.  Die 800.000 Tonnen Streuobstäpfel, die es in diesem Jahr zu erwarten gibt, könnten den gesamten Apfelsaftkonsum der Deutschen ohne Probleme decken. Der Verbraucher kann sich also auf eine reiche und schmackhafte Apfelernte 2014 freuen.

Quelle: Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.
Text: Kristina Reiß

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