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 Vor 30 Jahren ereignete sich der bis heute verheerende Reaktorunfall von Tschernobyl  und auch die Atom- und Naturkatastrophe von Fukushima jährt sich in diesem Jahr bereits zum fünften Mal.
Atomausstieg Jetzt

Klares Nein zur Atomkraft

In diesem Jahr begeht die Weltgemeinschaft zwei erschütternde Jubiläen. Vor 30 Jahren ereignete sich der bis heute verheerende Reaktorunfall von Tschernobyl  und auch die Atom- und Naturkatastrophe von Fukushima jährt sich in diesem Jahr bereits zum fünften Mal. Trotz der erschreckenden Vorkommnisse sind nach wie vor acht deutsche Atomkraftwerke in Betrieb. Es ist also höchste Zeit zu handeln!

Die Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 30 Jahren setzte eine Strahlungskraft frei, die zweihundertmal stärker war als die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki zusammen und bis heute ist die Region ein strahlungsverseuchtes und lebensfeindliches Gebiet. Diese Ereignisse sowie die verheerenden und gegenwärtig unüberschaubaren Folgen der Umwelt- und Atomkatastrophe von Fukushima haben uns gelehrt, dass die Atomkraft hochgefährlich bleibt und ein unkalkulierbares Restrisiko in sich birgt. Auch in den verbleibenden acht Atomkraftwerken in Deutschland kann es trotz Sicherheitsmaßnahmen jederzeit zu Unfällen kommen, ganz zu schweigen von der nach wie vor ungeklärten Frage der Lagerung und Entsorgung des entstehenden Atommülls.

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Der Atomkraft den Kampf ansagen

Die Konsequenz dieser erschreckenden Erkenntnisse muss ein möglichst Zeitnaher Ausstieg aus der Atomenergie sein. Da die radioaktive Strahlung eine überregionale Bedrohung darstellt, muss zudem der Atomausstieg in Europa vorangetrieben werden. Um dieses Verfahren zu beschleunigen und den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, hat der Bund kürzlich zur Unterzeichnung einer Protestmail an Bundesumweltministerin Hendricks aufgerufen. Zentrale Forderungen dieser offenen E-Mail sind der zeitnahe Ausstieg aus der Atomkraft, die Beibehaltung der Brennelementesteuer, die Beschleunigung des Atomausstiegs in Europa sowie die Verankerung des Ausstiegs aus der Kernkraft im Grundgesetz. Die Protestmail finden Sie unter

 Mit Ihrer Unterschrift helfen Sie Deutschland in Zukunft Atom-frei zu gestalten!

Quelle: bund, Bild: depositphotos/sergeyussr, Text: Anna-Lena Kraft