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Kein Kohletagebau in Deutschland © sumit buranarothtrakul/iStock/Thinkstock

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Greenpeace: Braunkohle Tagebau in der Lausitz verhindern

Vattenfall plant in der Lausitz eine Braunkohlegrube. Greenpeace stellt sich bewusst gegen den Tagebau von Braunkohle, da diese das Klima schädigt.

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall plant in der Lausitz eine Braunkohlegrube. Unterstützung erhält er dabei von der SPD/Linke-Koalition in Brandenburg, die  sich für den Tagebau Welzow-Süd II entschieden hat.  Ab dem Jahr 2026 soll hier Braunkohle abgebaggert werden, deren Verbrennung 200 Millionen Tonnen CO2 freisetzen würde – ein echter Klimakiller. Anike Peters, Energieexpertin bei Greenpeace, erläutert: „Die Entscheidung von Brandenburgs rot-roter-Landesregierung gleicht einem klimapolitischen Amoklauf. Wenn Deutschland eine Chance wahren will, seine eigenen Klimaziele zu erreichen, darf es keine weiteren Tagebaue geben.“

Weitere Tagebaue sind in der Region rund um die Lausitz in Planung, so auch in der polnischen Provinz Gubin-Brody. Braunkohle ist der klimaschädlichste Energieträger, den wir kennen, denn für die gleiche Menge Strom, verbraucht ein Braunkohlekraftwerk drei Mal so viel CO2 wie ein Gaskraftwerk. Die Wissenschaft warnt deshalb vor fossilen Brennstoffen wie Kohle, um den Klimawandel zu verhindern und das Klima zu schützen. Greenpeace fordert, dass Deutschland bis 2030 den Tagebau mit Braunkohle und bis 2040 den Tagebau mit Kohle einstellt. Am 23. August 2014 sind deshalb Umweltschützer aufgerufen die erste internationale Anti-Kohle-Kette zu bilden. Diese soll von Grabice in Polen bis nach Kerwitz in Brandenburg reichen.

Quelle: Greenpeace
Text: Kristina Reiß

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