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Chinas grausiger Trend: Lebende Tiere als Schlüsselanhänger

In Chinas Hauptstadt gibt es einen neuen, schockierenden Skandal. Nicht nur Tierschützer, sondern Menschen aus aller Welt sind erzürnt über die kleinen Plastiksäckchen, die an U-Bahnstationen und am Straßenrand von chinesischen Händlern verkauft werden.

Salamander, Fische kleine Schildkröten und andere kleine Tiere werden bei lebendigem Leib in winzigen Plastiksäcken verkauft. Die Verpackung ist verschweißt und enthält Sauerstoff und eine meist bunt gefärbte Nährlösung. Laut Verkäufer können die Tiere in diesem Zustand bis zu zwei Monaten überleben. Tierrechtsorganisationen widersprechen jedoch diesen Angaben. Dadurch, dass die Tiere im Plastik luftdicht verpackt sind, überleben die meisten wohl nur ein paar Tage. Zudem fehlt es den kleinen Lebewesen deutlich an Bewegungsfreiheit.

Der Preis für diese Tierquälerei beträgt umgerechnet nur wenig mehr als einen Euro. Sie sollen als modisches Accessoire für den Schlüsselbund dienen und werden für diesen Zweck extra gezüchtet. Einige Bewohner Pekings glauben sogar daran, dass die lebendigen Schlüsselanhänger Glück bringen.

Bereits seit März läuft auf dem Internetportal Avaaz eine Petition gegen die tierquälerischen Produkte. Dort sammeln Tierschützer mehr als  705.000 Unterschriften für ein Verbot des makabren Trends. Unterschreiben auch Sie!

Quelle: Avaaz / Text: Christina Jung

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